Blogparade „Was stärkt dich gerade?“

7 Uhr morgens an einem Sonntag. Die Kinder dürfen netflixen und hängen selig in ihren Pyjamas im Bett, bevor sie gleich mit dem Roller losrollen und uns Brötchen organisieren. Mein Mann wuselt hinter mit herum und macht sich fertig, um mit seinen Freunden eine Runde joggen zu gehen und ich tippe in den frühen freien Stunden diesen Blogartikel. Damit folge ich der Einladung von Sarah vom Mutter und Sohn Blog. Ich habe mich sehr über die persönliche Einladung von Sarah gefreut und schätze es, Teil ihrer Blogger-Community zu sein.

Anlässlich des Weltfrauentags hat Sarah eine Blogparade mit dem Thema „Was stärkt dich gerade?“ gestartet, mit der sie im aktuellen Zeitgeschehen einen Gegenpunkt setzen möchte: Was gibt uns genau jetzt Kraft? Auch ich finde es wichtig, die eigenen Energiequellen zu kennen, insbesondere in den weiterhin andauernden Herausforderungen der Pandemie. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges. Vor den neuen finanziellen Herausforderungen, die auf uns zukommen. Und dem alltäglichen Stress zwischen Arbeit, Haushalt, Kindern, Schule, Bürokratie, usw.

Was stärkt mich gerade?

Mein Alltag ist im Moment straffer durchgetaktet, als ich mir wünsche durch viele Hobbys der Kinder, die mich zum Mama-Taxi werden lassen. Ich fahre von der Arbeit heim und direkt wieder mit dem Fahrrad hin und her, um Blockflöte, Schwimmkurs usw. zu gewährleisen und vertrödle mir zwischendurch die 45 Minuten Kurszeit. In meinem Kopf ploppen die ToDos auf wie „Zahnarzttermin ausmachen!“ oder „Formulare im Bafög-Amt einreichen!“. Ich bin angespannt wegen des Krieges, wegen des Erzieher-Streiks, wegen der Arbeit, …  

Der alltägliche Wahnsinn würde man sagen. Um ihn zu meistern zapfe ich meine Energiequellen an.

Glücksmomente zwischendurch

Was mich vor allem stärkt, sind die Glücksmomente zwischendurch. Gestern zum Beispiel habe ich Maxi von einem Freund abgeholt, mit dem sie sich getroffen hatte. Ich wurde spontan von den Eltern noch zu einem Kaffee eingeladen – einem arabischen Kaffee mit Kardamom. Wie lecker! Ich sollte mich öfter von syrischen Familien zu einem Kaffee einladen lassen!

Überhaupt liebe ich Kaffee.

Was ich noch liebe ist das Essen. Kein Wunder, dass ich als ein Highlight unserer Woche den Freitag anführe, an dem wir uns seit der Pandemie entweder Essen liefern lassen oder Essen gehen. Damit meine ich übrigens kulinarische Spezialitäten wie Döner, Pizza oder Gemüsecurry.

Meine Kinder – meine Energiequelle

Meine Töchter sind 7 und 8 Jahre alt und zwei Minimenschen, mit denen ich mich wahnsinnig gern umgebe. Sie schenken mir zwischendurch Basteleien oder Lesezeichen, gehen mit mir einkaufen oder wir lesen zusammen Harry Potter.

He/ute besuchen wir gemeinsam das Street Food Festival sowie die Künstlermesse. Auch wenn wir Zuhause rumhängen oder einfach um die Häuser ziehen und in Verschenke-Kisten stöbern, schenkt mir ihre Anwesenheit meistens Energie. Auch nach fast 9 Jahren Mutterschaft bin ich noch immer überrascht und dankbar, dass Maxi und Mini mit mir zusammenleben. Sie sind so coole Menschen!

Mein Mann, meine Liebe

In wenigen Tagen zelebrieren wir unseren neunten Hochzeitstag. Wahrscheinlich gehen wir abends als Familie essen, weil – siehe oben – Essen eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist. Mein Mann ist auf jeden Fall eine wichtige Energiequelle für mich und ich bin wirklich dankbar, dass ich ihn so früh im Leben kennenlernen durfte. Er stärkt mich und gibt mir Sicherheit. Nach der Ausbildung studieren, im Studium Kinder bekommen, für meinen Job nach Dresden ziehen – er macht vieles mit, was mir in den Sinn kommt und vor allem haben wir gemeinsam Spaß an unserem Leben.

Meine Freunde schenken mir Kraft.

Viele meiner Freundinnen wohnen inzwischen in der näheren Umgebung. Allen voran kann ich seit unserem Umzug nach Dresden meine Schwester regelmäßig treffen, was sehr cool ist. Am Freitag hatte sie spontan frei und wir bummelten am Nachmittag durch Dresden (mein Mann übernahm die Kinderabholung aus der Schule). Wir ließen uns in „Das creative Hobby“ in der Altmarktgalerie zeigen, wie man Ostereier mit Marmorierfarbe (richtig) färbt und planen in zwei Wochen eine große Ostereier-Färbaktion.

Ananas

Auch konnte ich letzten spontan eine Freundin mit ihrer Tochter treffen, war letztens Döneressen mit Arbeitskollegen und ehemaligen Arbeitskollegen und wir hatten eine Babyparty für eine Freundin organisiert. Aus solchen Treffen ziehe ich sehr viel Energie! Das hat mir die Pandemie deutlich vor Augen geführt: ich brauche Menschen um mich herum.

Raus in die Natur!

Es gibt wahrscheinlich nichts entspannenderes als in der Natur unterwegs zu sein. Ob eine Wanderung in der sächsischen Schweiz, ein Picknick an der Elbe oder ein Spaziergang durch den Botanischen Garten – hier kann man richtig viel Energie tanken. Daher freue ich mich, dass nun die Sonne wieder rauskommt und wir mehr draußen als drinnen leben werden.

Hobbys stärken mich.

Zum Schluss dürfen auch die eigenen Hobbys nicht fehlen, die zwar viel zu kurz kommen im Alltag, aber wichtige Energiequellen sind. Ich gehe zum Beispiel echt gerne ins Kino, schaffe es aber selten, mich mit Freunden dazu zu verabreden. Mehr als „Können wir mal machen“ kommt irgendwie nicht rum. Und mein Mann will leider nur den neuen Batman schauen … Meistens gehe ich also mit meinen Töchtern ins Kino. Die sind dafür immer zu haben. Leider haben wir inzwischen alle aktuellen Kinderfilme im Kino geschaut und sollten aufs Theater umschwenken.

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass ich auch sehr gern nähe. Im Moment bin ich nicht ganz so intensiv dabei, weil ich auch schon länger nicht auf einem Stoffmarkt war und mir neuen Stoff geholt habe. Grundsätzlich schöpfe ich aber aus neuen Nähprojekten viel Energie und habe Spaß daran.

Bloggen! Auch aus dem Schreiben von Texten ziehe ich viel Energie, weshalb dieser Blog zwar immer mal auch ruhigere Phasen erlebt, aber doch immer weitergehen wird. Hier zu sitzen mit meinem inzwischen zweiten Kaffee und einen Blogartikel zu schreiben, ist ein super Start in den Tag!

Auch Lesen ist ein Hobby, den in unregelmäßiger Intensität nachgehe. In diesem Jahr habe ich schon viele Bücher gelesen. Manchmal lese ich aber auch monatelang nichts. Die Hobbys schieben sich abwechselnd in den Vordergrund – alles gleichzeitig würde zu „Freizeitstress“ führen, den es eher zu vermeiden gilt, wenn man Spaß an Hobbys beibehalten möchte.

Und jetzt…

… jetzt gibt´s frische Brötchen vom Bäcker mit selbstgemachtem Spinat und Ziegenkäse. Habe ich schon erwähnt, dass ich gerne essen? Das Frühstück am Sonntag ist auch so ein stärkendes Highlight – vor allem wenn die Sonne wie heute durchs Fenster blinzelt und einen superschönen Tag verspricht.

Deine

Schriftzug Dresden Mutti

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4 Kommentare zu „Blogparade „Was stärkt dich gerade?“

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  1. Liebe Nadine,
    herzlichen Dank für diesen wunderschönen lebensnahen Beitrag, der mir gerade ein Lächeln ins Gesicht zaubert – und mich an die vielen Kleinigkeiten in meinem Familienalltag erinnert, die ich manchmal gar nicht so sehr zu schätzen weiß, wie ich könnte! Schön, dass du mich daran erinnerst – und damit an meiner Blogparade teilnimmst! 😊 Herzlichen Gruß nach Dresden, Sarah

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