Kritik an der Waldorfschule – Wie gehen wir damit um?

Schau, was ich schon alleine kann!„, zeigt mir meine Tochter die Wollfäden in ihrer Hand und fängt an zu stricken. Ich freue mich, dass sie jeden Tag ein neues Freundebuch oder die Einladung zu einem Kindergeburtstag mit nach Hause bringt (was im Kindergarten sehr selten vorkam). Sie flötet erste Töne auf der Sonnenflöte und sitzt nachmittags kichernd mit ihren Freundinnen und Freunden unter einem Haselnussstrauch, wenn ich sie abhole.

Ich kann sagen: Wir sind als Familie ganz entspannt in der Schulzeit meiner kleinen Tochter angekommen, obwohl gerade bei Mini viele Menschen ihre Bedenken äußerten, wie sie wohl klarkommen wird. Jetzt aber erleben wir, wie unsere Mini jeden Tag fröhlich loszieht und „ihr eigenes Ding macht“.

Aber muss es denn die Waldorfschule sein?

Kürzlich wurde ich gefragt: „Wie geht ihr eigentlich mit der Kritik am Waldorf System um? Da würde mich mal ein ganzer Beitrag dazu interessieren. Gerade was Thema Impfung/Querdenken betrifft.“

Es muss wahrscheinlich nicht die Waldorfschule sein, um meine eigene Frage zu beantworten. Andere freie Schulen ticken ähnlich und in die staatliche Schule von Maxi sind wir auch gut hereingewachsen, aber wir mögen das Lernen in Epochen, die handwerkliche Ausrichtung, die viele Bewegung und den Fokus auf die Gemeinschaft. Mini wird mit den gleichen Kindern nicht nur 4 Jahre zusammenlernen, sondern sie werden gemeinsam ihren Abschluss machen.

Uns gefällt das Konzept der Waldorfschule, sie liegt in unserer Nähe und im Vergleich zu anderen freien Schulen fällt das Schulgeld human aus.

Wie aber gehen wir mit Querdenkern um?

Zunächst einmal: auch freie Schulen unterliegen den allgemeinen Bestimmungen und Gesetzen. Aus diesem Grund sind Kinder, Lehrerschaft sowie Horterzieher*innen an Waldorfschulen beispielsweise ebenso gegen Masern geimpft wie Personen an anderen Schulen auch. Darüber hinaus kann ich nur Vermutungen anstellen, da die Impfquote bzgl. Corona nicht veröffentlicht ist.

Was ich öffentlich einsehen kann, ist die Pressemitteilung auf der Seite der Dresdner Waldorfschule „Waldorfschulen wehren sich: Fakten gegen Fake News„, die eine klare Positionierung zeigt.

Der Bund freie Waldorfschulen erklärt in jener Presseinformation:

„Die große Mehrheit der Lehrerkräfte in Waldorfschulen ist geimpft. So vermeldet eine Bremer Waldorfschule zum Beispiel eine Impfrate von 91 Prozent im Kollegium. In anderen Schulen wurde extra der Impfbus bestellt, sie wurden zu Impfzentren sogar für die Bevölkerung außerhalb der Schule. Wie auch in der Gesamtbevölkerung finden sich aber natürlich auch an unseren Schulen Menschen, die die Maßnahmen kritisch beurteilen.“

Nichts desto trotz kann man sich schnell gegenteilige Meldungen zusammen googeln, nicht aus Dresden direkt, aber von anderen Standorten. Oft liest man im Zusammenhang mit Corona den Vorwurf, dass Waldorfschulen der „Ausgangspunkt von Masern-Epidemien [waren], weil „anthroposophisch“ lebende Eltern ihre Kinder nicht mehr impfen ließen“ (siehe profil.at). Auch waren laut Volksverpetzer an der Waldorfschule in Freiburg fast alle Maskenatteste gefälscht. Die taz listete weitere Aktionen von Anthroposophen auf: „Vor der Waldorfschule Ulm hielten Eltern Ende Oktober eine Mahnwache gegen die Maskenpflicht ab. Der Ulmer Waldorflehrer Wilfried Kessler sprach im Mai auf einer Demo von ‚Zensur, Hetz- und Diffamierungskampagnen der Regierung und der Hofmedien‘, er forderte, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen, und verbreitete Verschwörungsmythen. Der Görlitzer Waldorflehrer Thomas Brunner verschickte laut Recherchen des anthroposophie.blogs Ende April eine Mail an Waldorfeltern, in der er vom ‚Wahnsinn der weltweiten politischen Manipulationen durch die Pharmalobby‘, der ‚Gleichschaltung der Medien‘ und der ‚gewollten, brutalen Aktion zur Knechtung und Ausbeutung der ganzen Menschheit‘ schrieb.“

Querdenker, so klingt es, wobei ich den Begriff „Querdenker“ eine schwierige Umschreibung finde, denn wer ist Querdenker? Schon derjenige, der sich nicht hat impfen lassen? Oder erst derjenige, der Gummistiefel trägt, damit er keinen Chip von jemandem aus dem Gulli in die Wade gespritzt bekommt? Oder derjenige, der an seine Elternschaft Verschwörungstheorien per E-Mail verschickt?

Meine bisherige Erfahrung

Wie bereits in einem früheren Beitrag geschrieben, ist mein Wunsch mehr Menschlichkeit in dieser Pandemie, also kein „Schubladendenken“ und eine Trennung in Geimpfte und Nicht-Geimpfte. Menschen haben ihre individuellen Gründe, auch beim Thema Impfung, aber das macht sie nicht als gesamte Person aus und das wird leider oft in dieser Diskussion übersehen.

Was ich zu diesem Thema noch aus persönlichem Erleben betragen kann: Ich habe die anderen Eltern unserer Klasse auf einer Wanderung kennengelernt und kann immerhin sagen: falls es Querdenker in der Elternschaft gibt, haben sie zumindest nicht getraut, sich zu offenbaren. Die gemischte Elternschaft aus Restaurantbesitzern, Künstlern, Geologen, Ergotherapeuten, Erziehern, usw. war geimpft. Wir haben uns über Corona unterhalten, so wie sich jedes Gespräch aktuell irgendwann um Corona dreht und so hat nebenbei doch jeder offen seinen Impfstatus kommuniziert – als geimpft.

Ob nun wahr oder gelogen – mit fanatischen Querdenkern an der Waldorfschule hatte ich bisher tatsächlich noch nicht zu tun. Und ich komme aus Sachsen. Mit Ungeimpften in anderen Lebenslagen hatte ich freilich schon zu tun.

Widerspricht die Anthroposophie der Impfung?

Anthroposophischen Ärzten wird gern unterstellt, dass sie Impfgegner seien. Sie sind aber für „eine integrative, individuelle Impfentscheidung“. In einer Stellungnahme heißt es auf der Homepage anthroposophischer Ärztinnen und Ärzte ganz klar:

„Zusammen mit Gesundheitserziehung, Hygiene und adäquater Ernährung sind Impfungen ein wesentliches Instrument in der Prävention infektiöser Erkrankungen. Sie haben dazu beigetragen, dass seit dem vergangenen Jahrhundert ungezählte Leben gerettet werden konnten. Dank Impfstoffen konnte die Pockenkrankheit ausgerottet werden und wird es derzeit möglich, die Kinderlähmung zu eliminieren.“

Grundsätzlich kann ich mir auch vorstellen, dass es an einer freien Schule wie der Waldorfschule mehr Menschen gibt, die Dinge hinterfragen. Das Schulsystem haben sie ja auch hinterfragt. Warum nicht auch andere Dinge, die ihr Leben beeinflussen? Vielleicht hinterfragen sie das ein oder andere „falsch“ (aus meiner Perspektive), aber so ist das Leben. Menschen sind unterschiedlich, denken unterschiedlich, entscheiden unterschiedlich.

Macht es mir Sorgen? Nein. Es kann die Erziehung aus dem Elternhaus nicht überlagern und Waldorfschulen sind keine Sekten, die gegen Impfungen wettern. Sie machen es zur eigenen Entscheidung der Eltern und Kinder und das ist für mich voll okay. Die anthroposophische Medizin vertritt keine Anti-Impf-Haltung und unterstützt keine Anti-Impf-Bewegungen.

Mehr Corona-Gefahr an der Waldorfschule?

Ich erlebe persönlich das Thema Corona als sicher an Waldorfschulen bzw. an unserer Waldorfschule. Natürlich habe vor einigen Jahren mitbekommen, dass gewisse Waldorfschulen Masern-Hotspots waren. Ich gehe davon aus, dass es auch an unserer Schule Menschen gibt, die eher an das Immunsystem an sich glauben oder an esoterische Maßnahmen. Menschen, die sich selbst und ihre Kinder nicht impfen lassen.

Die Regeln aber sind die gleichen wie anderswo. Das morgendliche Testen in den Klassen fand im Herbst vor der Schulzeit im Freien statt, wodurch das Infektionsrisiko mehr gesenkt wurde als an anderen Schulen. Positive Fälle wurden an das Gesundheitsamt gemeldet, Quarantänen verhängt, wenn nötig. Es bestand Maskenpflicht. Die Schulleitung war äußerst streng beim Einhalten der Hygienemaßnahmen. Die Info-Elternabende fanden per Video-Konferenz statt. Wenn in Präsenz dann immernoch mit 3G-Regelung. Beim Elternabend standen die Stühle in großen Abständen und wir tauschten uns mit Maske aus. So wie wir es von anderswo auch kennen.

Corona nervt. Auch an Waldorfschulen.

Alle Feste wurden abgesagt. Das erste Halbjahr bestand fast nur aus Quarantänen (beim anderen Kind auch, das nicht an der Waldorfschule unterrichtet wird.)

Corona nervt überall. Und überall müssen wir da durch.

Letztlich: wir Eltern und Kinder sind die Waldorfschule. Eine Schule, keine Sekte. Die Schule ist auf die Initiative ihrer Eltern in vielfältiger Weise angewiesen und wird von ihnen gestaltet. Auf der Homepage unser Schule heißt es:

„[Die Waldorfschule] steht allen Kindern offen. Als Schüler werden sie hier Schritt für Schritt Selbstständigkeit und persönliche Sicherheit, Initiativkraft und soziales Verantwortungsbewusstsein, Fantasie und Kreativität sowie die Fähigkeit zu vernetztem Denken entwickeln. Der künstlerischen wie auch der praktischen Betätigung kommt gerade deshalb in allen Altersstufen eine besondere Bedeutung zu.“

Und wenn man sich allein diese Grundsätze anschaut, merkt man, dass Querdenkertum nicht mit einem sozialen Verantwortungsbewusstsein und persönlicher Sicherheit zusammenpassen. Auch nicht wirklich mit vernetztem Denken (das eben nicht nur eine Sichtweise kennen will und alles andere ausblendet).

Abschließend möchte ich noch aus einem Interview auf waldorfschule.de zitieren:

Frage: Rudolf Steiner, Gründer der Anthroposophie, wird in den Angriffen gerne als Impfgegner bezeichnet.

Nele Auschra vom Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS): Das ist schlicht falsch. Aus seinen Vorträgen und Werken ist keine Festlegung auf eine Impfgegnerschaft herauszulesen, im Gegenteil, er lehnte Widerstand gegen das Impfen ab. Er pflegte und empfahl einen pragmatischen Umgang damit und hat sich selbst – und auch von ihm betreute Kinder – zum Beispiel gegen Pocken impfen lassen. Entscheidend ist doch: BdFWS hat sich schon lange wiederholt und nachdrücklich in mehreren Erklärungen für die Einhaltung der Pandemiemaßnahmen ausgesprochen und den Beitrag der Corona-Schutzimpfungen zur Eindämmung der Pandemie hervorgehoben.

Ich hoffe, ich konnte einen differenzierten Einblick in das Thema geben …

… und mich so durch meine Gedanken hangeln, dass ihr folgen konntet. Es ist viel geworden, es tut mir leid. Ich hatte nicht die Zeit, mich kurz zu fassen. Die Kinder drängeln.

Fazit: Es ist wichtig, denke ich, als Eltern nicht die Augen zu verschließen und alles abzustreiten, denn die Presseberichte zeigen deutlich: Schwurbler gibt es in Waldorfschulen. Auch in Waldorfschulen. Vielleicht mehr in Waldorfschulen. Vielleicht guckt man hier aber auch immer ganz genau hin, vor allem nach den unglücklichen Masern-Hotspots. Wichtig ist, seine eigene Haltung zu kennen und zu verteidigen und mit den Menschen gut zurecht zu kommen, mit denen man konkret zu tun hat. Nicht mit den Lehrern aus Ulm oder Görlitz, die laut auf Demos schreien oder wütende Flugschriften verteilen. Diese werde ich ohnehin (hoffentlich) nie kennenlernen und sie sind für mich auch nicht das, was ich unter Waldorf-Pädagogen verstehe. Diese stellen wie geschrieben das soziale Verantwortungsbewusstsein in den Mittelpunkt.

deine

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6 Kommentare zu „Kritik an der Waldorfschule – Wie gehen wir damit um?

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  1. Liebe Nadine,
    ein interessanter – und wie ich finde, auch schwieriger – Artikel. Ich denke, da du auch meinen Blog seit längerem immer wieder liest, weißt du, dass ich in meinen Texten sehr klar für Offenheit, Differenziertheit und gegenseitige Rücksichtsnahme plädiere. Das pauschale Gerede von „Querdenkern“ in Zusammenhang mit Kritiker/innen der Coronamaßnahmen und der Blick auf die Impfung gegen Covid-19 als eine Art „Beweis“ vernünftiger und prosozialer Gesinnung kann ich inzwischen nicht mehr hören. Ich bin bis heute nicht geimpft und sehe viele der Maßnahmen wegen ihrer sozialen Nebenwirkungen sehr kritisch – ohne mich als verschwurbelt, irrational oder aufwieglerisch zu empfinden. Den Eindruck hatte ich eher teilweise von Seiten derjenigen, die eben Kritiker/innen der Maßnahmen auf persönlicher Ebene angreifen, statt inhaltlich auf deren zum Teil durchaus berechtigte Bedenken einzugehen.
    Aktuell werden ja nun gerade alle Maßnahmen mitten in der Pandemie zurückgenommen und die Abgeordneten des Bundestages haben der allgemeinen Impfpflicht ihre Absage erteilt, Gesundheitsminister Lauterbach hat sogar vorgeschlagen, die Isolationspflicht für an Corona Erkrankte aufzuheben. Ist das alles jetzt rational und gut nachvollziehbar? Wir werden wohl erst mit etwas Abstand erkennen, wie sinnvoll die gesamte Pandemiepolitik wirklich war.
    Kurz gesagt, würde jemand zu mir sagen: in Waldorfschulen gibt es zu viele Querdenker, würde ich wohl umgekehrt fragen: was verstehst du darunter und warum beschäftigt dich das so? Und eher nicht zu belegen versuchen, dass dort doch alle ganz „normal“ sind, da Lehrkräfte und Eltern brav geimpft sind und alle Corona-Regeln sauber eingehalten werden. Ich hoffe, ich trete dir mit meinem Kommentar nicht zu nahe, aber bei diesem Thema bin ich, wie ich merke, inzwischen doch ziemlich dünnhäutig…
    Herzlichen Gruß, Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      danke für deinen Kommentar dazu und nein, du trittst mir nicht zu nahe, denn ich finde es wichtig und gut, differenziert an das Thema heranzugehen, was mir zugegeben hier nicht so recht gelungen ist, weil ich wohl zu sehr im Modus der Verteidigung war. Danke für deinen Austausch und die Anregung, noch mal neu über die Ausgangsfrage nachzudenken. Grundsätzlich möchte ich für meine Kinder einen gesunden, sicheren Raum und einen positiven Bezug zu sozialer Verantwortung. Dies kann man natürlich nicht am Impfstatus festmachen und ich persönlich kenne einige Menschen ohne Impfung, die ich sehr gerne mag und die sozial engagiert sind. Es ist ein vielschichtiges Thema.

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      1. Danke, Nadine, für deine Antwort, die mir noch einmal zeigt, warum ich gern bei dir im Blog mitlese und mich mit dir austausche: weil es eben ein echter Austausch mit der Möglichkeit zu neuer Erkenntnis auf beiden Seiten ist und kein Gegeneinanderstellen vorgefasster Meinungen. Tut gut! 🙂
        Herzlichen Gruß und demnächst herzlich schöne Ostertage! Sarah

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  2. Danke für diesen interessanten Beitrag. Ich arbeite an einer Regelschule und auch hier hatten Eltern entschieden ihre Kinder von der Masken- und Testpflicht zu befreien. Irgendwann blieben die Kinder ganz zu Hause. Die Allgemeinheit hat diesen Schritt negativ betrachtet. Auch mir fehlt in der Diskussion rund um Corona, die Menschlichkeit. Liebe Grüße

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  3. Danke für den Beitrag. Ich hatte das Ganze ja in einem Kommentar losgetreten 😉
    Ich fragte das damals auch, weil ich selber das Konzept Waldorfschule eine Zeit lang spannend fand, aber nachdem ich mich intensiv damit auseinander gesetzt habe, war es für uns doch nicht das Richtige.

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    1. Gerne Kathi. Wir stehen noch ganz am Anfang der Schullaufbahn mit Klasse 1 und es ist zu früh, sich ein Urteil zu bilden. Schön ist es erst einmal, zu sehen, wie gut und zufrieden unser Mini in der Schule ankommt. In welcher Schule seid ihr nun gelandet?

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