Selbstexperiment Woche 6: Smoothie statt Kaffee

Die Zeit ist während des Schnippelns wie im Fluge vergangen und nun befinde ich mich schon am Beginn der sechsten Woche meines Experiments: Grüner Smoothie statt schwarzer Kaffee? – Ein Selbstversuch. Ganz so easy verging die Zeit allerdings nicht, denn ich brauche schon Disziplin, um mich jeden Morgen wieder zu motivieren. Mein innerer Faulpelz ist überraschend hartnäckig! Aber er knickt bisher jeden Tag ein und lässt mich machen. Das Schneiden, Schnippeln, Waschen und Mixen ist zur Gewohnheit geworden. Eine verletzliche Gewohnheit zwar, die jederzeit wieder einbrechen könnte, aber doch eine Gewohnheit, auf die ich stolz bin.

Was sich verändert hat: Inzwischen mixe ich meinen Smoothie morgens vor der Arbeit. Was ich mir anfangs nicht vorstellen konnte, funktioniert inzwischen besser als das abendliche ToDo.

Was sagen die Eisenwerte?

Insbesondere Frauen haben oft zu wenig Eisen in ihrem Blut und da ich wenig Fleisch esse, sind meine Eisenwerte manchmal schlecht. Ob sich die tägliche Portion Spinat auszahlt? Das sollte ich ganz leicht beim nächsten Blutspenden erfahren, denn vor jeder Spende wird mit einem kleinen Tropfen Test-Blut der Eisenwert bestimmt. Letzten Donnerstag war es dann soweit: Ein Pieks in den Finger, eine kurze Messung. Auch wenn sich Gesundheit schlecht messen lässt: Der Eisenwert lässt sich messen … und ist super!

Danke Spinat.

Wie geht es mir?

Wie bereits in Woche 2 „Grün, grün, grün sind alle meine Smoothies …“ beschrieben, ist meine Gesundheit eine Berg- und Talfahrt. Auch drei Wochen später noch. Mal fühle ich mich schlapp, dann habe ich Kopfschmerzen und am nächsten Tag sprühe ich vor Energie.

Aktuell fühle ich mich nachmittags weniger ausgelaugt und ich habe nicht den Drang, mit Koffein nachsteuern zu müssen. Auch hier gilt zwar: mal bin ich müde, mal habe ich Energie. Die Tendenz geht aber eher Richtung Energie.

Fazit: Allein mit einem gesunden Frühstück und den vielen Vitaminen kann ich dieses Auf und Ab nicht durchbrechen. Immerhin: Ich war nicht krank und konnte alle Wehwehchen der letzten Wochen ohne Schmerztabletten aushalten. Interessant werden die kommenden Wochen und Monate: Die Herbstzeit mit Grippe, Corona & Co. wird zeigen, wie gut die vielen Vitamine das Immunsystem unterstützen.

Hand aufs Herz: Wie viel Koffein trinke ich?

Kaffee ist nur die halbe Wahrheit. Um mein Energie-Level oben zu halten, habe ich vor meinem Experiment auch immer einen Energy-Drink am Tag getrunken. Mit dieser Gewohnheit brach ich bereits im Kroatienurlaub, wo der Energieschub nicht notwendig war – und die kleinen Dosen habe ich dann auch zu Hause vom Tagesplan gestrichen. Was bleibt, ist der Kaffee.

In der Regel trinke ich aktuell 3 Tassen Kaffee am Tag. Eine morgens vor der Arbeit, während ich den Smoothie zubereite, und zwei Tassen auf Arbeit.

Eine Ausnahme war der Donnerstag letzte Woche, an dem alles zusammenfiel: Ich hatte morgens um 9 Uhr einen halben Liter Blut gespendet und nach dem 8-Stunden-Arbeitstag nochmal von 18-24 Uhr eine Nachtschicht eingeschoben. Der Grund war ein Bombenfund in Dresden, der mich beruflich einspannte. An dem Abend trank ich einen Energy-Drink, was mich gut wach hielt – leider auch noch zu Hause, wo ich dann nicht einschlafen konnte, obwohl ich müde war. Am nächsten Morgen zog es mich wieder früh zur Arbeit – mit etwa 5 Stunden Schlaf zwischendurch – und trank auch hier (zu viel) Kaffee. Plus Smoothie immerhin.

Bis auf diese Ausnahme ist mein Koffein-Konsum inzwischen stabil und ich überlege, ob ich weiter reduzieren möchte. Ist der nächste Schritt gekommen? Oder sollte der nächste Schritt eher Richtung mehr Bewegung gehen?

Ich halte euch auf dem Laufenden!

Bleibt gesund,

eure

Schriftzug Dresden Mutti

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Eine Antwort zu „Selbstexperiment Woche 6: Smoothie statt Kaffee”.

  1. Avatar von 30 Lieblingsmomente im September 2023 #30am30 – Dresden Mutti

    […] #14 Noch mehr Smoothies: Ich habe den kompletten September über jeden Morgen grüne Smoothies getrunken. […]

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