Heute haben wir eine Eskapade durch Dresden gewagt, die uns neue Perspektiven auf die Stadt versprochen hat. Die Drei-Türme-Wanderung. Wir haben sie in dem Buch „52 Eskapaden in und um Dresden“ gefunden.
Mit der Buslinie 62 kamen wir direkt am Startpunkt an, dem S-Bahnhof in Plauen. Von hier führte ein kleiner Weg direkt nach oben zu unserem Aussichtspunkt Nummer 1, dem Hohen Stein. Leider ist dieser aktuell wegen Vandalismus geschlossen und wir konnten die Aussicht nur vom Fuße des Turmes genießen.
Erste Aussicht vom Hohen Turm


Insgesamt sollte die Wanderung etwa zwei Stunden lang dauern für eine Strecke von fünf Kilometern, und diese Zeit haben wir ziemlich genau eingehalten.
Weiter zum Fichteturm
Vom Hohen Stein aus ging es über eine schöne Wiese mit Obstbäumen hinüber in den Fichtepark, wo der Fichteturm stand. Hier musste ich 50 Cent für die Turmbesteigung bezahlen und konnte dann von oben die Aussicht über Dresden genießen. Beim Aufstieg dachte ich daran, dass ich Nachbarn habe, die jeden Tag nach oben in den fünften Stock laufen. Mir ging schon bei der kleinen Turmbesteigung die Puste aus. Respekt an alle, die oben wohnen! Ich genieße meine Erdgeschosswohnung, wobei … vielleicht hätte ich mehr Kondition, wenn ich auch oben unterm Dach wohnen würde.


Mit dem Wetter hatte ich Glück. Obwohl nur 13 Grad vorhergesagt waren, konnte ich bereits im T-Shirt auf dem Turm in der Ferne nach bekannten Punkten suchen: die Frauenkirche, das Rathaus, das Stadtforum. Das Zentrum hatte ich schnell ausgemacht. Eine kleine Beschilderung half bei der Orientierung von weiter entfernten Bergen oder Sehenswürdigkeiten.



Weiter durch den Südpark
Im Nulagen die ersten beiden Türme unserer Dreitürme-Wanderung schon hinter uns. Auf dem Weg zu Turm Nummer drei, der Bismarcksäule, wanderten wir durch den Südpark mit einem wunderschönen, neu angelegten Waldspielplatz.



Zuvor kamen wir an Hochhäusern vorbei, vor denen eine Kletterschpinne mit einer Rutsche aufgetürmt war, die wir ebenfalls austesteten. Vor dem Waldspielplatz setzten wir uns auf große Bänke und ließen uns Vitamin D ins Gesicht scheinen. Einen Schokomarienkäfer später konnte es dann schon gut gestärkt weitergehen zu dem Ziel unserer Wanderung.


Das Ziel: die Bismarksäule
Den Dresdner Süden haben wir bisher erstaunlich selten näher kennenlernen dürfen, doch auf dem Weg Richtung Bismarcksäule kam mir dann doch ein bekannter Spot unter die Augen. Vorbei an verschiedenen Gebäuden der TU Dresden entdeckte ich ein Verwaltungsgebäude, in dem ich erst im Winter mit meinem Kollegen das Social-Media-Team der TU Dresden kennen gelernt habe.
Und dann stand er auch bald vor uns: der letzte Turm, die Bismarcksäule.

Nach der letzten Besteigung auf dem Fichteturm hatte sich meine Lust gut versteckt, nun auch die Bismarcksäule zu erklimmen … Die beschrifteten Treppenstufen im Inneren ließen den Aufstiegdann aber zum Glück kurzweilig verstreichen und wir wurden mit einer sehr schönen Aussicht über Dresden belohnt.

Alles in allem kann ich diese kurze Wanderung sehr empfehlen, man lernt den Süden von Dresden kennen und hat dank der Aussichtstürme und der Aussichtsplattform am Waldspielplatz im Südpark attraktive Etappenziele.
Weitere Wanderungen 2026:
- Wanderung 1: durch den Zschorner Grund
- Wanderung 2: Erfurt im Steigerwald
- Wanderung 3: Von Pillnitz auf den Borsberg
- Wanderung 4: Vom Wilden Mann bis Radebeul
- Wanderung 5: von Langburkersdorf nach Lobendava
Eure

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