Heute wollten wir hoch hinaus zu Reich und Schön ins Villenviertel am Weißen Hirsch. Der Wetterbericht prognostizierte 30 Grad für unseren Ausflug und sollte damit recht behalten.
Mit Sonnenschutz im Gesicht und auf dem Kopf machten wir uns zu einer Geburtstagswanderung auf den Weg. Hoch soll sie leben! Hoch wollen wir wandern! Unser Ausgangspunkt war die Waldschlösschenbrücke, die in dem Jahr eröffnet wurde, in dem das Geburtstagskind geboren war: 2013.
Waldschlösschenbrücke Richtung Blaues Wunder

Auf der Neustädter Seite liefen wir im Entenmarsch voran. Bei dem schönen Wetter hatten wir den Elberadweg leider nicht für uns, sondern mussten uns die Spur mit Fahrradfahrern teilen. Obwohl ich den Weg auf dieser Elbseite schöner finde, ist es hier recht eng bis zum Blauen Wunder. Immerhin entdeckten wir an den Steinmauern Eidechsen beim Sonnenbaden und auf den Wiesen allerhand Pusteblumen. Meine Schwester fand sogar die Haut einer Eidechse.
Wir flanierten weiter über den Glitzer-Elberadweg und die Dampfer schipperten an uns vorbei. Recht zügig erreichten wir die nächste Brücke, das Blaue Wunder. Hier am Körnerplatz zogen wir uns Fahrkarten für die historische Standseilbahn, um den Berg nach oben zu fahren.


Mit der Standseilbahn zum Weißen Hirsch hinauf
Die Fahrt mit der Standseilbahn dauert nur etwa fünf Minuten und wird akustisch untermalt mit den Erklärungen von Peter, der die Funktionsweise der Bahn erläutert. Er ist Bergbahner von Beruf. Die Tonaufnahme bereitet uns auch auf die Weiche vor, an der wir die herunterfahrende Bahn an uns vorbeiließen.
Durch das Fenster können wir schon einen Blick auf die Villen auf dem Weißen Hirsch erhaschen. Am Gipfel angekommen, lohnt es sich durch das Viertel zu streifen! Wir sind leider zu schnell abgebogen und haben den kurzen Weg nach unten genommen. Der längere Weg hätte uns Einblicke in Reich und Schön gegeben.


Von oben nach unten und wieder nach oben
Wir haben den Weg die Plattleite nach unten eingeschlagen und folgten im Anschluss dem Sandweg bis zur Grundstraße ins Tal. Kaum war diese überquert ging es auch schon wieder den nächsten Berg nach oben. Zum Glück lag der Weg im Schatten! Sportlich ist die Strecke dennoch, auch wenn man in gut 25 Minuten von der einen Bergbahn zur anderen Bergbahn laufen kann.
Bei der Hitze stellte sich der Aufstieg als Herausforderung heraus!


Aber: Der Sommer lag uns zu Füßen! Am Wegesrand stand das Grün und Gelb und Pink inzwischen an jeder Ecke und leuchtete eindrucksvoll. Kein Wunder, dass man vom Wonnemonat Mai spricht! Wer jetzt nicht wandert, macht was falsch.


Rast im Schwebecafé
Hat man die Berg- und Tal- und Bergwanderung hinter sich gebracht und nicht schon im Luisenhof gespeist, bietet sich an der Schwebebahn die nächste Gelegenheit zur Rast: im Schwebecafé.
Hier tranken wir einen Kaffee und aßen Eis als Abkühlung von der hitzigen Wanderung. Als wir uns akklimatisiert hatten, ging es in die historische Schwebebahn, in der wir diesmal die Tonaufnahme von Holger hörten, ebenfalls einem Bergbahner, der uns auf dem Weg zurück zum Körnerplatz über die Schwebebahn Informationen lieferte.
Rückweg an der Elbe


Am Körnerplatz überquerten wir über das Blaue Wunder die Elbe und liefen also auf der anderen Elbseite den Weg zurück zur Waldschlößchenbrücke. Leider in der prallen Sonne, weshalb sich der Weg etwas in die Länge zog. Wir brutzelten! Aber wir brutzelten immerhin auf einem Trampelpfad am Wasser, sodass wir nicht dem Verkehr auf dem dicht befahrenen Elberadweg ausgesetzt waren.
Zum Glück sind Blaues Wunder und Waldschlösschenbrücke nicht allzu weit auseinander und wir kamen fertig gebrutzelt zu Hause an. Alles in allem betrug die Strecke unserer Tour etwa zehn Kilometer.
Weitere Wanderungen 2026:
- Wanderung 1: durch den Zschorner Grund
- Wanderung 2: Erfurt im Steigerwald
- Wanderung 3: Von Pillnitz auf den Borsberg
- Wanderung 4: Vom Wilden Mann bis Radebeul
- Wanderung 5: von Langburkersdorf nach Lobendava
- Wanderung 6: Drei-Türme-Wanderung durch Dresden
Eure

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