Interview mit Sarah alias Ossilinchen #weristdresden

Dresden – das ist die Stadt, in der ich seit etwas über einem Jahr lebe, die ich aber vorher schon sehr geliebt habe. In meiner Blogreihe #weristdresden möchte ich die Schönheit der Stadt nach außen tragen und euch wundervolle Menschen vorstellen, die hier leben. Heute: Sarah alias Ossilinchen.

Sarah schreibt auf Ihrem Ossilinchen Blog über ihre Familie, das Leben in Dresden, Freizeit-Tipps und allerhand mehr. Vor kurzem wurde sie Mama einer kleinen Tochter. Ich bin nun schon länger eine treue Leserin ihrer Beiträge. Umso mehr freut es mich, dass sie gleich „Ja“ gesagt hat, als ich sie um das erste Interview für #weristdresden bat.

Wer bist du?

Ich bin Sarah, 27 Jahre jung, Mama einer Tochter und von Beruf Krankenschwester. Ich habe zwei Katzen und einen wundervollen Mann an meiner Seite. In meiner Freizeit schreibe ich meinen Blog ossilinchen.com und habe einen Facebook- und Instagram-Account. Beides ist unter „ossilinchen“ zu finden.

Wie lange lebst du bereits in Dresden?

Mit kurzer Unterbrechung von 5 Jahren seit meiner Geburt.

Was verbindest du mit der Stadt?

Natürlich meine Heimat, schöne Ecken, tolle Kooperationspartner, meine Freunde. Ich habe mir in den letzten Jahren hier in meiner Lieblingsstadt einiges aufbauen können. Beruflich, privat und was meinen Blog angeht, hat sich auch einiges getan. Darüber freue ich mich natürlich sehr.

Negatives verbinde ich mit Dresden sehr wenig. Es gibt lediglich ein paar Ecken von Dresden, in denen ich nicht so gern unterwegs bin. Beispielsweise die Dresdner Neustadt. Sie wird zwar als „der Szenestadtteil von Dresden“ gehandelt, aber ganz wohl fühle ich mich da leider nicht.

Als Frau fühle ich mich allerdings rings um den Hauptbahnhof sehr unwohl. Nicht erst seitgestern weiß man, dass dort Drogen gedealt werden, Polizeikontrollen finden ständig statt, zumindest sieht man da nur noch Polizei. Mit meiner Stadt hat das leider wenig zu tun. Ich wurde auch schon schwanger und mit Kind das ein oder andere Mal von komischen Typen angesprochen. Sicher ist für mich was anderes, wenn man als Frau von 5 Männern eingekreist wird… Leider muss ich wirklich sagen, dass ich auch trotz der vielen Polizei diese Gegend einfach versuche zu meiden oder nicht mehr allein unterwegs bin.

Wenn du Besuch bekommst, was zeigst du den Leuten Dresden?

Wenn jemand Dresden noch nicht gesehen hat, dann gehört das „typische“ Touristen Sightseeing dazu. Die Dresdner Altstadt, die Frauenkirche, der Zwinger, der Fürstenzug.

Wenn jemand Dresden von oben sehen möchte, dann empfehle ich übrigens nicht die teure Frauenkirche zu besteigen, sondern die Kreuzkirche. Das ist günstiger und man hat ebenfalls einen tollen Blick. Natürlich darf meiner Meinung nach bei schönem Wetter ein Besuch am Terassenufer inklusive Dampferfahrt nicht fehlen. Auch toll für den „Überblick“ ist eine Stadtrundfahrt mit den Doppeldecker Bussen.
Eigentlich gibt es viele wunderschöne Ecken in Dresden, die man sehen „muss“ aber das ist irgendwie natürlich auch eine Geschmackssache.

Mit Besuch, welcher schon öfter in Dresden war, picknicke ich gern an der Elbe, laufe an der Elbe rund um das Blaue Wunder lang, gehe in meinen Lieblingslokalen essen und dann entscheiden wir immer spontan, nach was uns gerade ist.

Was unternimmst du in deiner Freizeit am liebsten hier? Was ist dein Geheimtipp?

Aktuell gehe ich liebend gern in der Heide spazieren.
Ansonsten gehe ich sehr gern Essen, es gibt viele schöne Lokale hier, über die ich auf meinem Blog auch berichte. Dank der DDFF Karte sind Unternehmungen spontan und vielseitig gestaltbar. Ich bin da gern spontan und habe nicht DEN Geheimtipp schlechthin. Dafür gibt es zu viel zu entdecken.

Derzeit ist der Blick von außen auf Dresdner eher negativ belastet – Ist das deiner Meinung nach gerechtfertigt? Wie ist deine Art, damit umzugehen?

Mittlerweile finde ich nicht, dass der Blick von außen noch sooo schlecht ist. Vor einigen Monaten noch wurde ich auf beispielsweise PEGIDA angesprochen, mittlerweile gar nicht mehr. Ich denke, dass die Presse allgemein viel negatives schürt und somit der Blick von außen auf Dresden (und sicher auch andere Städte) und auch die Dresdner negativ belastet ist. Es gibt sicherlich einige Probleme hier, aber bis auf den oben genannten Punkt fühle ich mich hier nicht unwohl.

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