… und auch sonst auf kein Koffein. Wie kann man nur so wahnsinnig sein? Das fragt ihr euch zurecht und ich muss zugeben, dass die Idee recht spontan entstanden ist. Warum nicht mal den Januar zum kaffeefreien Monat machen?
Die fixe Idee führte dazu, dass ich die ersten beiden Tage quasi durchgeschlafen habe. Tag 1 im Zug auf der Rückfahrt von Dormagen nach Dresden. Und Tag 2 machte ich nach der Arbeit erst Nudeln für mich und meine Töchter, die noch Ferien hatten, und dann einen Powernap. Nach diesem passierte nicht mehr viel, ich trödelte mich durch den Nachmittag mit einigen Hausaufgaben der Kinder und ging um 21 Uhr wieder ins Bett.
Wie schaut es mit Kopfschmerzen aus? Kopfschmerzen hatte ich tatsächlich an beiden Tagen. Wahrscheinlich lag es auch an der langen Reise und dem Schlafmangel durch Silvester. Bahnfahrten zerren grundsätzlich an meiner Energie – wir waren am Neujahrstag immerhin von 10:30 Uhr bis 19:30 Uhr unterwegs. Da darf der Körper auch mal rebellieren, oder? Trotzdem merke ich, dass es ich immer noch angeschlagen bin, mich zittrig und fiebrig fühle. Die Strapazen der Reise treffen auf kalten Entzug.
Tag 3: Langsam wache ich auf.
Tag drei starte ich müde, aber immerhin etwas erholt in den Tag mit einem Tee aus meinem Tee-Adventskalender. Neben Kaffee sind auch Energydrinks und Mio Mio „verboten“, sodass ich auf Tee zurückgreifen werde, wenn ich meinen Flüssigkeitshaushalt auftanken will. Oder Sprudelwasser.
Mein Energielevel war am Morgen des dritten Tages immer noch im Keller und ich hatte im Laufe des Tages ein Gefühl von Fieber und Kopfschmerzen. Ob ich den Kaffee vermisse, kann ich nicht genau sagen. Tatsächlich hält sich das Verlangen zurück. Nur das allgemeine Wohlbefinden leidet an Tag drei noch immer deutlich und ich habe Mühe, die Augen offen zu halten, während ich nach Feierabend hier noch an dem Blogartikel schreibe.
Warum der Kaffeeverzicht?
Ich trinke viel und gerne Kaffee und das schon seit Beginn meiner Ausbildung 2006, als die Kaffeemaschine in der Agenturküche frei zugänglich war und sich jeder Kreative frei bedienen konnte. Damals war ich 18 Jahre alt und lernte den Beruf der Mediengestalterin im 5. Stock bei der Wunderman GmbH in Köln. In der Ausbildung wurde ich nicht nur Gestalterin, sondern auch Kaffeejunkie.
Und der Kaffeekonsum zog sich durch. In die Uni nahm ich meine Thermoskanne mit, im Nebenjob brachte jeder abwechselnd ein Päckchen Kaffee mit und einige Stationen später landete ich wieder in einer Agenturküche mit Coffee for free …
Mein Blut besteht inzwischen wahrscheinlich zu 50 % aus Kaffee. Daher möchte ich ausprobieren, wie sich mein Körper wohl ohne das Heißgetränk fühlt. Werde ich mehr oder weniger Kopfschmerzen haben? Wie wird sich die Müdigkeit entwickeln? An Tag 3 bin ich ziemlich angeschlagen und frage mich, wie das Experiment noch weitere 27 Tage laufen soll.
Meint ihr, ich halte durch?
eure

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