Rösrath – Ich zeig dir meine Stadt

[Gastartikel] Im Rahmen meiner Blogreihe „Ich zeig dir meine Stadt“ stellt uns heute Mary vom Blog „Marylouloves – über das Leben mit meinem Regenbogenkind“ ihre Stadt Rösrath vor. Diese liegt nicht weit vom Heimatort meines Mannes entfernt. Ich selbst habe sie noch nicht besucht, aber vielleicht sollte ich das mal ändern, denn der Bauernhof mit Maislabyrinth oder das schönste Freibad Deutschlands (2018) klingen sehr verlockend.

Ich zeig dir Rösrath.

Wir, das heisst mein Mann, unsere 4 Jährige Tochter und unser 13 Jahre alter Cockerspaniel wohnen seit 3 1/2 Jahren in Rösrath. Uns hat es damals aus der direkt angrenzenden Stadt Köln hierher ins Bergische Land gezogen, weil alles etwas familiärer und viel grüner ist. Bis heute bereuen wir diesen Umzug nicht.

Mit nicht einmal 30.000 Einwohner gehört Rösrath zu den kleinen, beschaulichen Städten, und in der näheren Umgebung gibt es einiges zu entdecken, auch und gerade für Familien.

Der Königsforst

Wir sind sehr naturverbunden und wohnen nicht weit weg vom Königsforst. Mein absoluter Lieblingsort hier und daher auch mein erster Tipp. Mit circa 2500 Hektar Größe ist er riesig und es gibt unzählige Wanderwege die man gehen kann. Egal ob alleine, mit Kindern oder dem Hund, hier ist für jeden etwas dabei. Man findet Ruhe und Entspannung einerseits, kann aber
andererseits auch mit jüngeren Kindern tolle Ausflüge unternehmen. Im Sommer spendet uns der Königsforst schattige Plätze und im Herbst suchen wir regelmäßig Pilze. Er ist der Abenteuer-Spielplatz unserer 4 Jährigen Tochter und für mich mein Ruhepol zum Alltag. Es gibt eine kleine Wassertretstelle, einen Waldlehrpfad (der circa 1 Stunde in Anspruch nimmt), das
Wildgehege in Brück
und unzählige andere Möglichkeiten diesen wunderbaren Wald zu erkunden und zu entdecken.

Keine wirklichen Geheimtipps, aber dennoch für Familien zu empfehlen, sind zum einen das Freibad im Stadtteil Hoffnungsthal, welches zu den schönsten Deutschlands gehört. Und das Bauerngut Schiefelbusch, welches eigentlich schon zum Stadtgebiet Lohmar zählt, aber dennoch so nah liegt, dass ich es erwähnen möchte.

Bauerngut Schiefelbusch

Auf dem Bauerngut Schiefelbusch gibt es eine Vielzahl an Tieren. Neben Hühner, Schweinen, Hasen und Gänsen haben es unserer Tochter vor allem die Kühe, genauer gesagt die kleinen Kälbchen, angetan. Diesen kommt man hier so nah, dass man sie anfassen und streicheln kann. Ein tolles Erlebnis gerade für jüngere Kinder. Neben den Tieren gibt es noch eine kleine Spielscheune mit Traktor, Trampolin und Heuballen sowie einen kleinen Fuhrpark, in denen die Kinder mit Tret-Fahrzeugen ihre Runden drehen können. Ein kleines Klettergerüst und ein Sandkasten runden das Angebot ab.

Einige Geräte sind zwar schon in die Jahre gekommen und müssten bei Gelegenheit ausgetauscht werden, wenn man aber bedenkt, dass man hierfür keinen Eintritt zahlen muss, geht das meiner Meinung nach aber schon in Ordnung. Und wer das Bauerngut im Sommer besucht, auf den wartet sogar ein echtes Maislabyrinth vor den Toren des Hofes. Im angeschlossenen Hofcafé können Mama und Papa sich stärken. Wer sich anschließend für Zuhause ein Schmankerl vom Bauernhof mitnehmen möchte, ist im angrenzenden Hofladen genau richtig. Unser Tipp, wenn man mit der Familie mal einen 2 Stündigen Ausflug unternehmen und einfach mal etwas anderes sehen möchte.

Freibad Hoffnungsthal

Seit das Freibad in Hoffnungsthal 2018 zu einem der schönsten Freibäder Deutschlands gewählt wurde, ist es leider kein Geheimtipp mehr. Für Familien allerdings fast ein Muss. Gerade für Besucher mit Kleinkindern bietet das Freibad ein tolles Ambiente. Neben einem großzügigen Schwimmerbecken mit Sprungtürmen, gibt es zudem ein großes Nichtschwimmerbecken mit einer tollen Wellenrutsche, auf der sogar unser Papa seinen Spaß hatte. Eine riesige Liegewiese umschließt die Schwimmbecken und wer rechtzeitig vor Ort ist kann es sich sogar auf einer kostenfreien Liege bequem machen. Das Babybecken ist nicht nur großzügig angelegt, sondern bietet neben einer kleinen Regenbogenrutsche und Wasserdüsen mit 3 großen, mittig im Wasser aufgespannten Schirmen auch ausreichend Schatten.

Auf der angrenzenden Liegewiese kann man sich bei Bedarf einen eigenen Sonnenschirm ausleihen. Auch der angrenzende Sandkasten ist in seinen Maßen ausreichend und bietet durch ein gespanntes Sonnensegel ebenfalls genügend Schatten. Ein wirklich tolles Freibad, mit ausreichend Bade- und Spielmöglichkeiten, kostenlosen Schirmen und Liegen, in dem man gut und gerne einen ganzen Sommertag verbringen kann. Wer einmal hier gewesen ist, wird wieder kommen.

Wer mit dem Auto kommt, sollte allerdings ausreichend Zeit für die Parkplatzsuche und starke Nerven mitbringen. Ich empfehle den Besuch unter der Woche und außerhalb der Ferienzeiten.

Der Weg ins Bergische

Wie kommt man zu uns? Von Dresden aus fährt man quasi einmal durchs Land. 6 Stunden mit dem Auto, mit Pausenzeit wohl eher 7 Stunden, und schon ist man im Bergischen angekommen. Mit der Bahn dauert es etwas länger, fast 8 Stunden, dafür aber fast ohne Umsteigen. Zwischen Köln und Dresden verkehrt ein IC, mit dem man zwischen den beiden Städten ohne Umstieg verkehren kann. Von Köln nach Rösrath ist es dann nur noch ein Katzensprung mit der Regionalbahn 25.

Ob Dresden und Rösrath Gemeinsamkeiten haben oder doch sehr unterschiedlich sind?

Das kann ich gar nicht so genau sagen. Zu Schulzeiten haben wir mal eine Klassenfahrt nach Dresden gemacht, es muss die 8. oder 9. Jahrgangsstufe gewesen sein. Danach bin ich noch einmal für einen Konzertbesuch kurz dort gewesen und habe von der Stadt leider nicht viel sehen können. Auf kultureller Ebene bewegen sich die zwei Städte in unterschiedlichen Sphären oder besser gesagt in unterschiedlichen Universen. Mit dem Dresdener Zwinger, der Frauenkirche oder der Semper Oper können wir nicht mithalten. Dennoch leben wir gerne hier und wollen Euch dieses kleine Stück Bergische Land zeigen.

Liebe Grüße
Mary & Isabella
https://marylouloves.com/

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