30 Fragen einer berufstätigen Mutter? Meine Antworten

Auf Edition F stieß ich gerade auf einen Artikel, der vor kurzem online ging: 30 Fragen einer berufstätigen Mutter: Wisst Ihr eine Antwort? Mit Sicherheit kenne ich nicht die Antworten auf diese Fragen, denn sie sind für jede Frau (und jeden Mann!) sehr unterschiedlich. Trotzdem habe ich beschlossen, die Fragen einmal zu durchdenken und euch meine persönlichen Antworten dazu aufzuschreiben.

Kann man diese Fragen überhaupt beantworten?

Die Rahmenbedingungen für Familien ändern sich von Jahr zu Jahr – teilweise im Kleinen, aber auch im Großen. Zu Maxis Kleinkind-Zeit konnte ich beispielsweise noch die „Herdprämie“ ab dem ersten Lebensjahr bekommen. Heute gibt es für Alleinerziehende endlich einen Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Lebensjahr des Kindes, wenn der Vater nicht zahlt.

Aber auch regional gibt es große Unterschiede: in Sachsen herrscht zum Beispiel Lehrmittelfreiheit. Währen Eltern in NRW eine lange Bücherliste zu Beginn des Schuljahres gekauft haben müssen, bekommen sächsische Schüler und Schülerinnen sogar Arbeitshefte kostenlos zu Verfügung gestellt.

Das Fundament in allen Vereinbarkeitsfragen aber ist immer die persönliche Situation: wie viele Menschen tragen im Alltag für das Kind Verantwortung (Mama, Papa, Oma, Opa, Tanten…)? Wie ist die finanzielle und die wohnliche Situation? Wie belastbar sind die einzelnen Personen innerhalb der Familie? Sind die Kinder gesund? Fällt ihnen lernen leicht? usw.

Ich beantworte die Fragen trotzdem

Dennoch möchte ich meine Ideen, Eindrücke und möglichen Antworten mit euch teilen. Wenn ihr Lust habt, steigt gerne unten in den Kommentaren in die Diskussion ein.

  1. Wenn ich Teilzeit arbeite, bedeutet das dann nie mehr Karriere und nie mehr Gehaltserhöhung? Will ich das wirklich?

Es kommt ganz auf die Denkweise der teilzeitarbeitenden Person an: Hängt sie sich (trotzdem) mit Leidenschaft und Interesse in ihre Projekte, oder ist sie selbst während der Arbeitszeit nur so halb anwesend? Ich kenne einige Menschen in Teilzeit, die höhere Positionen besetzen und zeigen, dass ihnen die Projekte am Herzen liegen – darauf kommt es meiner Meinung nach an und dann läuft es auch rund.

2. Ist es komplett naiv und übertrieben, wenn ich mir einen Job wünsche, der mir auch Spaß macht?

Jain. Die Frage ist doch, ob es eine Arbeit gibt, die dir 8 Stunden am Stück und 40 Stunden in der Woche wirklich Spaß machen kann? Zudem spielen auch Finanzen und Talent mit hinein. Aber grundsätzlich sollte man die meisten Tage in der Woche gern zur Arbeit gehen und wenn die Chance besteht, etwas zu tun, dass EXTREM VIEL SPAß macht – dann solltest du die Gelegenheit auf jeden Fall beim Schopfe packen.

3. Kann ich als Teilzeit-Frau jemals wieder einen Vollzeitjob bekommen?

Ich bin kein Personaler, aber da sehe ich gar kein Problem. Sehr viele Unternehmen nehmen gut ausgebildetes Personal mit Kusshand und letztlich zählt die Berufserfahrung mehr als die Stunden/Woche.

4. Muss ich mich jetzt für die nächsten zehn Jahre mit 1000 Euro netto begnügen trotz Studium und all der Mühen?

Oft wird die Teilzeit-Entscheidung gemeinsam mit dem Partner so getroffen. Beide entscheiden, dass die Frau nur ein paar Stunden arbeitet, dafür aber die Kinder schon mittags aus der KiTa/Schule abholen wird. Warum sollte sie in so einem Szenario die finanziellen Einbußen alleine tragen? Denkbar wäre stattdessen, beide Gehälter zusammenzuzählen, die Fixkosten abzuziehen und den Rest 50:50 zu verteilen.

Oder: Nicht Teilzeit arbeiten. Wer mehr Geld will und braucht, der muss leider auch mehr arbeiten. Letztendlich gibt es immer einen Weg, seine Ziele zu erreichen. Das Ding ist: man kann nicht alles haben, denn Zeit ist endlich. Wenn ich mehr Geld haben will, muss sehr wahrscheinlich auf die Nachmittage mit den Kindern verzichten.

5. Will mein Chef überhaupt, dass ich nach der Elternzeit zurück komme?

Für einen Chef sind gute Mitarbeiter Gold wert. Du kennst die internen und externen Abläufe und wurdest vor der Elternzeit wert geschätzt? Dann freut sich dein Chef, wenn du wieder an Bord bist. Wenn es vor der Elternzeit eher nicht rund lief und deine Leistung nie gewürdigt wurde, bietet dir die Elternzeit aber möglicherweise den Raum, endlich zu wechseln.

6. Wie viel Elternzeit schadet der Karriere?

Das ist eine Frage, über die ich gerade lange nachgedacht habe… Es hängt sehr stark vom Bereich ab, in dem du arbeitest. Ein Jahr vergeht wie im Fluge und auch das zweite ist oft noch zu verschmerzen, aber ab 3+ wird es schon kritischer. Ich denke aber, dass man sich auch von einem „Karriereknick“ wieder erholen kann, solange man mit Leidenschaft und Engagement dabei ist. Gute Ideen braucht man auch nach 5 Jahren noch in einem Unternehmen – sicher geht´s nach einem anfänglichen Tief dann wieder steil nach oben.

Auf Nummer sicher geht ihr, wenn ihr euch so eine lange Elternzeit mit dem Partner aufteilt. Wer immer auch ein bisschen arbeitet, verliert den Anschluss nicht.

7. Ich kriege keine interessanten Projekte mehr – ist das ein Rausschmiss auf Raten?

Ja, das klingt ganz danach. Wenn das die Beobachtung ist, solltest du deinen Vorgesetzten einmal darauf ansprechen. Wenn das Gespräch nichts hilft: Stelle wechseln.

8. Ist Selbständigkeit die (langfristige) Lösung?

Jain. Selbstständigkeit ist im Grunde erst einmal nur eine andere Abhängigkeit. Nicht mehr vom Chef, aber von deinen direkten Kunden. Oft arbeitest du sogar deutlich mehr (zumindest am Anfang), als an deiner Arbeitsstelle und du musst alles selbst erledigen. Kunden-Akquise, Steuererklärung und Rechnungsstellung – darum kümmerst du dich allein.

Und frage dich unbedingt: Bist du wirklich flexibler in der Selbstständigkeit? Du kannst zwar Aufträge auch in der Nacht abarbeiten, aber hast du dafür überhaupt noch Kraftreserven nach einem Tobe-Tag mit deinen Kindern? Grundsätzlich ist es immer eine Überlegung wert, sich selbstständig zu machen, aber die Entscheidung sollte auf keinen Fall blauäugig getroffen werden.

9. Wie lerne ich nach dem Job abzuschalten und wirklich bei meinen Kindern zu sein, nicht nur physisch?

Mir hilft eine strukturierte Arbeitsweise. Ich arbeite bis zum Mittag die wichtigsten To-Dos ab und widme mich dann weniger dringenden Aufgaben (die ich zum Beispiel erst bis Ende des Monats fertig bekommen muss). Am Ende des Arbeitstages notiere ich mir die Aufgaben für den folgenden Tag – so kann ich nichts vergessen und muss mich zu Hause nicht ständig daran erinnern.

10. Wie wird mein Mann reagieren, wenn ich mehr Unterstützung einfordere?

Männern sagt man eigentlich nach, dass sie Problemlöser sind. Wenn es sich in deiner Elternzeit so eingeschliffen hat, dass du alleine für Kinder, Haushalt & die Organisation drum herum verantwortlich warst, müsst ihr diese Aufgaben neu verteilen. Ob er darauf Lust hat, ist eine andere Sache. Wer möchte schon Mehrarbeit?

Sinnvoll ist es, den Ist-Zustand zu umreißen und dann eine bessere Lösung zu finden. „Momentan bringe ich die Kleine in den Kindergarten und hole sie nachmittags ab. – Wie sollen wir das jetzt machen? Möchtest du sie morgens bringen oder willst du sie nachmittags lieber abholen? Ich kann nicht mehr beides übernehmen.“

Wenn dein Mann bisher „nur“ seine Arbeit auf dem Schirm hatte, wird ihn das vielleicht nerven. Er soll plötzlich jeden Tag kochen (du wäschst die Wäsche), das Kind in den Kindergarten bringen (du holst es ab) und dienstags mit ihm zum Babyschwimmen gehen (du gehst am Freitag zum Kinderturnen)? Sag ihm, dass es dir genauso geht: auch du musst jetzt arbeiten und dich zusätzlich um Kind & Haushalt kümmern. 50:50 ist die einzige Lösung, damit es allen gut geht.

11. Wie wäre es, wenn ich einfach mal zu Hause nur die Hälfte machen würde?

Ein Kleinkrieg. Wahrscheinlich würde er sich Systeme drumherum überlegen: Pizza bestellen statt kochen und direkt aus der Pappschachtel essen, über Müllberge drüber klettern, Wäscheberge wachsen lassen usw. Oft haben Männer eine höhere Schmutz- und Chaostoleranz, weswegen dieser Ansatz selten funktioniert.

12. Was ist eigentlich aus meinen Träumen geworden?

Wichtige Frage! Nimm dir Stift und Papier und schreib dir deine Träume auf. Sie sind immer noch deine Träume. Finde einen Weg, sie umzusetzen.

13. War das jetzt wirklich alles?

Nein, das ist nicht alles. Ausbildung – Arbeiten – Partner finden – Heiraten – Haus bauen – Kind haben. War das deine Vorstellung von Leben? Kinder sind aber nicht das Ende des Lebens, auch wenn du bisher vielleicht nicht viel weitergedacht hast. Finde neue Ziele, ein neues Hobby, vielleicht neue Freunde.

14. Kann ich mit Mitte 40 noch mal mit etwas Neuem anfangen?

Ja. Und wenn sich die Frage stellt, dann ist die Antwort noch viel dringlicher Ja, denn offensichtlich ist eine neue Leidenschaft oder eine neue Idee von Leben oder Arbeiten in dir erwacht. Es ist dein Leben – du musst nicht in den sauren Apfel beißen und einen Pfad weiter gehen, der dir nicht gefällt. Gehe zurück oder biege ab oder klettere irgendwo hoch – du wirst nie wieder 20 sein, aber deshalb muss niemand im „Was wäre wenn“ leben, finde ich.

15. Soll ich noch eine Ausbildung, ein Studium machen?

Ja. Los geht´s! Man lernt nie aus und wenn die dein Beruf nicht mehr befriedigt, dann mache etwas anderes. Wie oben geschrieben: Es ist dein Leben und das solltest du so gestalten, wie es dir am besten gefällt.

16. Könnte ich im Ernstfall mich und meine Kinder alleine ernähren?

Das ist eine sehr wichtige Frage. Wenn du sie mit nein beantworten musst, gibt es zwei Möglichkeiten: dein Mann soll eine Risikolebensversicherung abschließen, damit ihr versorgt seid, wenn er stirbt. Und/Oder du findest einen Weg, mehr Geld zu verdienen und für den Notfall etwas anzusparen.

17. Kann ich es mir überhaupt leisten, mich zu trennen?

Möglicher Weise kannst du es dir nicht leisten, wenn du dich das fragst. Unbedingt solltest du es dir aber leisten. Man kommt im Leben mit weniger Krempel aus, als man meint und unser Sozialsystem – so blöd das klingen mag – kann dir wieder auf die Beine helfen, wenn du gar nicht arbeitest oder zu wenig verdienst. Du stehst nicht mit nichts da.

Manchen Frauen tut eine Trennung sogar gut, denn sie leben endlich selbstständig. In der Abhängigkeit fühlt es sich zwar gemütlich an, aber finanzielle Unabhängigkeit bedeutet Freiheit – das macht selbstbewusst und stark.

18. Werde ich im Job überhaupt ernst genommen?

Woran mag es liegen, sich solch eine Frage zu stellen? Bist du zu wenig anwesend (Teilzeit) oder erledigst du nur unwichtige Projekte? Grundsätzlich werden Mütter genauso ernst genommen wie Nicht-Mütter – Hier helfen nur Gespräche mit dem Team, dem Vorgesetzten oder dem Chef. Hol dir Feedback ein zu deinen Beobachtungen!

19. Wie lerne ich, besser nein zu sagen?

Ein Kind ist eigentlich ein guter Grund, um auch mal „nein“ zu sagen. Ein Meeting um 17 Uhr funktioniert nicht, weil du schon um 16 Uhr Feierabend machst – das ist kein Freizeitspaß, sondern eine andere Verantwortung, die du trägst. Solch ein „nein“ fühlt sich mit diesem Wissen sicher an; da kann dir letztlich keiner einen Strick draus drehen und meistens ist es kein Problem, einen anderen Termin zu finden.

20. Würde mein Partner auch zu Hause bleiben?

Frag ihn doch. In unserem Fall hat mein Mann direkt gesagt: „Dann bleibe ich aber zu Hause!“ (Wenn wir ein Kind haben werden.) – und so war es auch. Heute ist es nicht mehr selbstverständlich, dass die Frau automatisch zu Hause bleibt, deswegen muss man darüber reden.

21. Würde mir das gefallen, wenn mein Mann zu Hause bliebe?

Ich war da sehr zwiegespalten. Mein Mann blieb insgesamt 3 Jahren zu Hause, erst mit Maxi, dann mit Purzelchen. Eins der Jahre hatte er beide Kinder zu Hause, bis Maxi in den Kindergarten kam. Ich konnte mich anfangs schwer von den Kindern trennen, besonders als ich begann, richtig zu arbeiten. Vorher hatte ich studiert und war Nebenjobs nachgegangen. Als Maxi 2 Jahre alt und Purzelchen 6 Monate alt war, startete ich dann in den ersten Job. Vollzeit.

Mein Mann hat es „okay“ gemacht. Er mutierte nicht zu einem überraschend guten Hausmann und er hat auch keinen Babykurs besucht – das habe ich nach der Arbeit noch übernommen – , aber er war rund um die Uhr für die Kinder da. Ich hätte ehrlich gesagt nicht tauschen wollen.

22. Wie finde ich eine bessere Betreuungslösung?

Unsere Kinderbetreuung war aus Kindersicht Gold wert. Tolle Erzieher, nur zwei Gruppen, schöne Projekte und eine angenehme Elternschaft. Leider hatten wir nur Betreuungsplätze von 7:30 bis 14:30 Uhr, was verdammt wenig ist. An normalen Tagen ging alles auf, doch jede meiner Dienstreisen zerschlug den Tag. Mein Mann arbeitete bis 17 Uhr – wohin mit den Kindern in der Zwischenzeit?

In diesem Kindergarten gab es keine Chance auf einen längeren Betreuungsplatz und das Problem löste sich bei uns schließlich durch den Umzug von Bonn nach Dresden. Der neue Kindergarten betreut von 6:30 Uhr bis 17:30 Uhr und schließt nur zu Weihnachten und an wenigen, einzelnen Tagen. (Unsere Kinder besuchen ihn von 9 bis 16 Uhr).

Wer auf der Suche nach einer Betreuungslösung ist, sollte Kontakt zu Wunsch-Kindergärten direkt aufnehmen oder mit der Stadt. Von nichts kommt am Ende nichts. Wir hätten es in Bonn wahrscheinlich auch bis zur Schulzeit einfach „ausgesessen“.

23. Warum sieht es bei der Nachbarin/Freundin/Bekannte immer so einfach aus?

Vielleicht hat sie ein einfaches Kind, ausreichend Schlaf, einen Mann, der das meiste macht, oder viel Unterstützung durch Großeltern, Tanten, Onkel usw. Vielleicht ist sie aber auch einfach eine Powerfrau oder sie ist eine gute Schauspielerin, die gern möchte, dass alles leicht wirkt.

24. Warum bin ich immer so müde und wie kann ich das ändern?

In erster Linie durch ausreichend Schlaf, gesunde Ernährung und Bewegung. Aber auch durch anspruchsvolle Aufgaben. Es ist so langweilig von 6 Uhr bis 18 Uhr nur zu puzzeln, Nasen zu putzen, Windeln zu wechseln, Brei in das Baby zu bekommen oder zu stillen. Auch arbeiten kann ermüdend sein, wenn die Herausforderung fehlt – such dir dann etwas, das dich mehr fordert. Das hält wach!

25. Wie grenze ich mich gegen Kollegen und ihre dummen Sprüche ab?

Mit dummen Sprüchen kontern. Soll der Kollege doch auch mal um 7 Uhr auf der Arbeit sein, dann kann er auch eher nach Hause gehen.

26. Wie verhandele ich mein Gehalt besser?

Durch eine gute Vorbereitung auf das Gespräch, denke ich.

27. Warum lacht mein Chef mich aus, wenn ich mein Gehalt verhandeln will?

Weil er dich nicht wertschätzt und meint, leicht ersetzen zu können. Kein gutes Zeichen. Zieh die Reißleine und such dir was besseres.

28. Werde ich das Vereinbarkeits-Dilemma überhaupt in meiner Lebensarbeitszeit noch lösen können?

Für jetzt und für mich kann ich sagen: ja. Mein Mann bringt die Kinder in den Kindergarten und ich hole sie ab. Das klappt super, obwohl ich Vollzeit arbeitet. Es fühlt sich auch nicht wie ein Dilemma an, denn der Kindergarten ist einfach eine Sicherheit, die es mir leicht macht, zu arbeiten.

29. Ist es besser dauernd versuchen etwas zu optimieren, oder kann man sich auch mal arrangieren?

Mit manchen Dingen im Leben muss man sich arrangieren, weil man sie nicht optimieren kann. Weißt du was das Gemeine ist? Zu diesen „Dingen“ gehören ausgerechnet diese wichtigen Nicht-Dinge: deine Kinder und dein Mann. Du kannst sie nicht optimieren und musst sie trotzdem jeden Tag ertragen – so, wie sie sind.

Darüber hinaus ist ein ausgewogenes Verhältnis wahrscheinlich der gesündeste Zustand. Weder   Optimierungswahn noch Alles-bleibt-wie-es-immer-schon-war sind am Ende die Lebensweise, die glücklich macht. Und Glück ist das oberste Ziel.

30. Wird es für meine Tochter besser sein?

Es wird anders sein. Ob es besser sein kann, das liegt auch an uns selbst. Wir sollten beispielsweise nicht wegschauen, wenn Geburtsstationen schließen oder Hebammen zu einer aussterbenden Spezies werden. Uns betrifft es vielleicht nicht mehr, aber was ist mit unseren Töchtern?

Bei einer sicheren Geburt beginnt es, bei Elternzeit-Regelungen und der Vereinbarkeit geht es weiter. Was für uns zu spät kommt, kann für unsere Kinder noch umgesetzt werden ­– also bringt euch ein, wenn ihr gute Vorschläge zur Familienpolitik habt.

eure

Schriftzug Dresden Mutti

4 Kommentare zu „30 Fragen einer berufstätigen Mutter? Meine Antworten

Gib deinen ab

  1. Richtig interessante Fragen sind da dabei, über die ich mir tatsächlich Gedanken machen muss 🤔 generell finde ich aber nicht, dass teilzeit zu arbeiten gleichbedeutend ist mit schlechter zu arbeiten. Mit der richtigen Qualifikation kann man auch hier mehr erreichen und bekommt auch nicht nur 1000 netto raus 🙂 außerdem gibt es viele flexible Modelle, zum Beispiel 70 Prozent!

    Viele Grüße
    Wioleta von http://www.busymama.de

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Busymama, danke für deinen Kommentar. Natürlich können einige Menschen auch mehr als 1000 € verdienen, wenn sie Teilzeit arbeiten – wie du schon sagst, es kommt auf die Stunden & auf die Qualifikation an. Und auf die Steuerklasse 😉

      Aber man sollte auch nicht übersehen, dass viele Leute Vollzeit auch nur wenig mehr als 1000 € verdienen (Mindestlohn). Da sollte man vielleicht auf dem Boden der Tatsachen bleiben und sich glücklich schätzen, wenn man dieses Gehalt z. B. mit nur 20 Stunden erwirtschaften kann. Und das schon in seinen jungen Jahren.

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