Rückblick: Unser erstes Jahr mit Schulkind

Seit dem langersehntsupertollherzklopfenerregendphantastischen Tag der Einschulung sind viele Monate vergangen und ich erzähle heute einmal, wie sich unser Leben mit einem Schulkind verändert hat, denn die Umstellung von KiTa auf Schule ist nicht ganz spurlos an uns vorbeigegangen.

Waldorf oder städtische Grundschule? – Die Qual der Wahl

Wie du dich vielleicht noch erinnerst, sind wir zunächst den langen Weg der Waldorfschul-Anmeldung gegangen, doch am Ende hat es leider nicht für eine Aufnahme gereicht. Wir mussten uns daraufhin zwischen zwei städtischen Grundschulen entscheiden, doch als die Absage an der einen Schule kam, war uns die Entscheidung abgenommen: es wurde die Grundschule in nächster Nähe.

Die Grundschule hat eine DaZ-Ausrichtung (Deutsch als Zweitsprache) und Schüler aus 30 Nationen haben hier bereits gelernt. Es gibt einen großen Schulgarten, eine nagelneu eingerichtete Bibliothek, Schulclowns und viele AGs. Wir fühlen uns hier inzwischen angekommen und werde im nächsten Jahr auch unsere jüngere Tochter hier anmelden.

Was mussten wir für die Schule besorgen?

Schulkind Ranzen Kleid Zuckertüte

Eine gute Vorbereitung ist beim Start in die Schule wichtig, daher hatten wir schon Monate vor der Einschulung den Schulranzen besorgt bzw. haben meine Eltern ihn gemeinsam mit meiner Tochter ausgesucht. Momentan gibt es eine große Auswahl davon auf schulranzen.net (An dieser Stelle danke an schulranzen.net für die Zusammenarbeit).

Was brauchte es noch?

  • Outfit für die Schuleingangsfeier (Kleid, Schuhe, Handtasche)
  • Zuckertüte mit Süßkram als Inhalt
  • Federmappe mit Buntstiften, Lineal, Folienstift, Bleistift, Radiergummi, Spitzer und Textmarker
  • Hausschuhe
  • Sporttasche mit Sportsachen (kurz und lang) + Turnschuhe
  • Farbkasten und Pinsel
  • Schere und Leim
  • Schürze

Unsere Schule hat rechtzeitig eine Liste für die Besorgungen an die Eltern verteilt. Es empfiehlt sich, diese Listen abzuwarten, damit nicht zu viel gekauft wird, denn unsere Schule hat zum Beispiel Hausaufgabenheft und Füller gemeinsam für alle Kinder angeschafft.

Wie verändert sich unser Familienalltag?

Früher aufstehen!

Auch wenn unsere Grundschule in nächster Nähe ist, bedeutet ein Schulstart um 8 Uhr, dass mein Mann und die Kinder morgens 7:20 Uhr starten sollten. Wir hatten zuvor einige Tage, an denen die Kinder erst 9 Uhr im Kindergarten sein mussten – unser Tag verschiebt sich mit der Schule also nach vorn.

Später ins Bett gehen!

Müdigkeit vor allem am Nachmittag ist vorprogrammiert. Aus diesem Grund nehmen wir uns für die Zeit nach der Schule auch keine Unternehmungen mehr vor, sondern jeder darf erstmal machen, was er möchte. Die Kinder besuchen oft Freunde im Haus, so wie vorher auch. Der einzige Unterschied: gegen 18 Uhr wird es ruhiger und die meisten Familien verabschieden sich ins Abendprogramm.

Im Idealfall, könnte man meinen, verschiebt sich der Tag als auch am Abend nach vorn und die Kinder sind 19 Uhr bettfertig, doch eher das Gegenteil ist der Fall. Die Abendstunden haben neue Aufgaben dazu bekommen:

  • rechnen üben
  • Stifte spitzen
  • Brotdose und Krimskrams aus dem Ranzen holen
  • vom Kind vorlesen lassen ….

Wir peilen inzwischen 20:30 Uhr für das Ende des Abendprogramms an.

Ist alles okay in der Schule?

Die größte Umstellung für mich war auch, mein Kind in die Schule „loszulassen“, ohne die Pädagogen dort zu kennen. Ich habe die Klassenlehrerin beim Elternabend gesehen (und dann lange nicht mehr) und die Fachlehrer kannten wir gar nicht… Die Tür-und-Angel-Gespräche aus dem Kindergarten gibt es nicht mehr. Die Schule ist eine große Blackbox.

Jetzt gegen Ende des Schuljahres, wo schon viel Schulstoff durchgenommen worden ist und wir in der Coronzeit gemeinsam mit unserer Tochter die Schulaufgaben erledigt haben, fragen wir uns: Passt das alles? Oder müsste unser Kind schon besser rechnen und lesen können? Über diese Fragen habe ich nun in einem Elterngespräch mit der Lehrerin gesprochen, die mich da beruhigen konnte (Stichwort: eigenes Lerntempo) und die noch ein paar Tipps für uns hatte, wie wir das Kind zum Lernen motivieren können.

Alles in allem: eine spannende Zeit!

Hast du schon Schulkinder? Wie geht es euch?

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