30 Lieblingsmomente im Dezember #30am30

Das vergangene Jahr haben wir zwar nicht mit Raketen verabschieden und mit Böllern vertreiben können, doch weg ist es trotzdem. Tschüs 2020! Du warst eine überraschende Bescherung. Gewünscht hatte sich das keiner. Zum Glück haben es negative Erlebnisse so an sich, im Rückblick zu verblassen oder zu humorvollen Anekdoten ausgeschmückt zu werden. „Weißt du noch, wie wir 2020 … ?“ Ein Jahr voller grauer Haare! In der Retrospektive werden wir trotzdem lachen, wenn wir mit unseren Enkelkindern auf dem Dachboden die handgenähten Masken finden. „Was ist das denn?“ Und daneben liegt vielleicht noch der Infobrief aus der Schule: „Ab nächster Woche: Schulschließung.“ – „Oh, das möchte ich auch“, werden die Enkelkinder schwärmen. Nein, das wollt ihr nicht.

Aber im Dezember 2020 gab es trotzdem auch wieder schöne Momente, auf die wir zurückblicken können. Ich nehme also gerne mal wieder an #30am30 von Großeköpfe teil und erzähle, was mir Gutes widerfahren ist.

30 schöne Momente im Dezember

1 – Vierzehn Tage Quarantäne: Was für die einen eine Schreckensbotschaft (und für uns im ersten Moment auch) wurde zu viel gemeinsamer Familienzeit, die ich sehr genossen habe. Da ich zeitgleich krank geschrieben war, konnte ich mit meiner großen Tochter Hausaufgaben machen, mit der kleinen Tochter basteln. Wir haben gespielt, Zumba gemacht und jeden Abend Filme geschaut. Wir haben gekocht und gebacken (Plätzchen, Plätzchen, Plätzchen) und wir fanden auch Zeit zum Nähen.

2 – Viele schöne Kleidungsstücke genäht: Kurz vor Weihnachten war ich wieder besonders aktiv, um wunderschöne Geschenke zu nähen. Darunter 2 Tunikas, eine Hose und ein Langarmshirt für die Kinder und für meine Schwester ein Schaltuch. Auch mein Mann hat einen Kapuzenpulli bekommen.

3 – Videocalls mit Freundinnen: Mit meinen Freundinnen haben wir einen Sonntag-Abend-Call eingeführt, bei dem wir uns etwa 1-2 Stunden treffen, reden, Glühweintrinken.

4 – WOK geschenkt bekommen: Das Christkind brachte mir eine Wokpfanne, mit der ich nun meine asiatischen Nudeln und Currypfannen perfektionieren kann.

5 – Englischkurs gestartet: Ich habe begonnen, mit einer App Englisch zu lernen. Gute Vorsätze kann man auch schon im Dezember starten, oder?

6 – „Untertauchen“ fertig gelesen: Der Roman von Daisy Johnsen hat mir über weite Strecken richtig gut gefallen. Eine Tochter lebte mir ihrer Mutter auf einem Hausboot, doch als die Tochter 16 Jahre alt war, wurde sie von der Mutter verlassen. Als demenzkranke alte Frau taucht die Mutter wieder in ihrem Leben auf und das Rätsel der Vergangenheit wird gelüftet. Das Ende gefiel mir allerdings weniger gut.

7 – Teilnahme an einem Wettbewerb: Gib mir deine Stimme für die Schau-Hin-Adventsparade! Du musst nur auf den Link klicken und für Nummer 4 stimmen: „Dresden Mutti: Meine 11 Wünsche ans Christkind Smartphone“. Meine Einreichung findest du hier: Wunschzettel ans Smartphone.

8 – Aktiver Adventskalender: Meine Firma hat sich einen aktiven Adventskalender ausgedacht, mit dem ich viel Spaß hatte und der mich dazu verleitete, TikTok auszuprobieren.

9 – Weihnachten mit der Familie: Wir sind von 24.-26. Dezember zu meinen Eltern gefahren, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Unsere größere Reise nach NRW hatten wir schon im November abgesagt, als ersichtlich war, dass größere Reisen und große Familienfeiern eher nicht möglich sein werden. Die Reise holen wir dann 2021 nach, wenn es wieder möglich sein wird.

10 – Stollen selber gebacken: Auch in diesem Jahr habe ich wieder einen Stollen nach dem Rezept für einen Dresdner Striezel gebacken. Klassisch nach Omas Rezept.

11 – Die Gemüsetante kennengelernt: In Bonn hatten wir immer unseren Gemüseonkel und nun in Dresden habe ich eine tolle Alternative gefunden. Eigentlich sagt hier auch niemand Gemüsetante, sondern Frau Schuch. Danke, Suse, für das Schließen meiner Bildungslücke!

12 – Offener Bücherschrank: Auch die offenen Bücherschränke aus Bonn gibt es nun in Dresden. Auf dem Bönischplatz wurde ein Bücherschrank gebaut, den wir direkt genutzt haben. So funktioniert es: Man stellt Bücher hinein, die man selbst fertig gelesen hat und quasi „frei lässt“, und kann sich andere Bücher aus dem Schrank nehmen. Auch für Kinder haben wir schon Erstlesebücher dort entdeckt.

13 – Meine Freundin E. getroffen: Im Lockdown halten wir uns soweit möglich an die Kontaktbeschränkungen. Umso schöner war es, als mich E. mit einem kurzen Besuch überraschte. Mit Abstand und Anstand konnten wir uns nach längerer Zeit endlich mal wieder live sehen.

14 – Corona-Postkarten: Die Aktion von myPostcard und der Deutschen Post fand ich auch super. Postkarten sind ein schöner Weg, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Danke der Aktion habe ich kostenlos drei Karten verschickt #fürmichfüruns. Die Kampagne läuft solange, bis das Kontingent von 1 Millionen Postkarten aufgebraucht ist

15 – Weihnachtsfilme: Kevin allein Zuhaus, Kevin allein in New York, der Grinch, … Die Kinder wurden von mir in diverse Weihnachtsklassiker eingeführt.

16 – Weihnachtsgeschichten: Auch tolle Weihnachtsbücher haben wir gelesen. Die Schneekönigin, die Weihnachtsgeschichte und der kleine Lord.

17 – Harry Potter und der Stein der Weisen gelesen: Da der Weihnachtsmann den zweiten Harry Potter Teil in der illustrierten Ausgabe bringen würde, mussten wir Teil 1 noch fertig lesen. Eigentlich bin ich mit Maxi schon bei Teil 4, aber mit den illustrierten Büchern und Purzelchen haben wir noch mal vorn begonnen. Harry Potter kann man nicht oft genug lesen.

18 – Alle Weihnachtsgeschenke zusammenbekommen: Nach unserer Quarantäne kam direkt der Lockdown und man konnte nichts mehr einkaufen. Trotzdem habe ich ohne Onlineshopping alle Geschenke zusammenbekommen. Nur für die Kinder habe ich auch über Mamikreisel bestellt.

19 – Hörspiel aufgenommen: Die Kinder und ich haben eine Musik- und Hörspiel-CD aufgenommen. Darauf singen wir Weihnachtslieder, Gedichte und erzählen mit verteilten Rollen eine Weihnachtsgeschichte.

20 – Weihnachtspostkarten: Ich habe es geschafft, meiner Familie und meinen Freunden Weihnachtspostkarten zu schreiben. Ich mag es sehr gern, allen nette Zeilen zukommen zu lassen und ihnen schöne Feiertage zu wünschen.

21 – Zug um Zug gespielt: Als neues Lieblingsfamilienspiel hat sich „Zug um Zug“ herausgestellt. Es ist bis zum letzten Zug spannend!

22 – Aufgeräumt: Wir haben die vielen freien Tage auch genutzt, um aufzuräumen, auszusortieren und umzuräumen.

23 – Kein Betreuungsproblem: Mein Mann war leider in der Woche vor Weihnachten noch immer krank, wodurch wir andererseits das Glück hatten, eine Betreuung für die Kinder zu haben. Gut, für ihn war das sicherlich nicht so nice, aber ich konnte ohne Stress arbeiten gehen und die Tage vor Weihnachten nochmal produktiv nutzen.

24 – Corona-Bonus: Meine Firma hat uns kurz vor Weihnachten noch eine großartige Überraschung gemacht: einen Corona-Bonus! Damit sind wir 2020 zumindest finanziell gar nicht schlechter dran gewesen. Das Minus aus der Kurzarbeit wurde durch den Kinderbonus und die Corona-Boni von mir uns meinem Mann wieder ausgeglichten.

25 – Freunde haben für uns eingekauft: Während der Quarantäne ist man, was Essen angeht, tatsächlich recht hilflos. Die Lieferdienste sind nämlich derzeit alle ausgebucht. Das ging nicht nur uns so, sondern auch unserer Freundin in Leipzig, die kurze Zeit später Corona hatte. Dank lieber Freunde wurden wir trotzdem gut versorgt.

26 – Wichteln mit den Nachbarn: Wir haben in unserem Haus gewichtelt. Es war vor allem süß, wie viel Spaß die Kinder daran hatten, sich etwas einfallen zu lassen.

27 – Zwei Kinder-CDs: Wir durften im Dezember direkt zwei neue Kinder-CDs testen: Heute bin ich faul EP und die Hits für Kids im Winter.

28 – Silvesterfete: Zwar nur zu viert, aber mit Punsch und Schokofondue, Gesellschaftsspielen und einer Konfettikanone, verschiedenen Videocalls und Musik, selbstgemachter Pizza und wachen Kindern bis halb 2 Uhr nachts.

29 – Adventssingen: Mit unseren Nachbarn haben wir an jedem Adventssonntag von den Balkonen aus gesungen. Das war wohl die schönste Einstimmung auf Weihnachten.

30 – Selbstgemachter Punsch: Unsere Nachbarin hat selbstgemachten Punsch in unserem Haus verteilt. Eine tolle Idee und noch dazu super lecker.

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