Wir sind dann mal wieder in Quarantäne (Part 32 oder so)

Wir haben uns gedacht, es wird mal wieder Zeit für eine Runde Isolation, denn immerhin haben wir fast ein ganzes Jahr nicht mehr mit dem Gesundheitsamt Rücksprache gehalten und uns gefragt: „Wann dürfen wir wieder nach draußen?„. Die Mitarbeiter*innen werden uns sicher vermisst haben, wo wir doch vor allem letztes Jahr von einer Quarantäne in die nächste gezogen sind, dabei aber immer gut versorgt von Familie und Freunden. Lest gerne nach: Wir haben schon wieder Corona! oder Schon wieder ein Corona-Update.

Stricken, kochen, schlafen

Inzwischen muss laut Coronaverordnung nur noch zu Hause bleiben, wen Corona persönlich erwischt hat. Um diesen Zustand haben wir uns das ganze Jahr 2022 erfolgreich gedrückt. Im November ist es nun doch wieder soweit und wir dürfen unsere 17 liebsten Quarantäne-Ideen für Kinder durchspielen. Zum Glück nur für 5 Tage. Trotz der kurzen Dauer bin ich mit der Situation nicht versöhnlich, weil sie mir mein Wochenende in Prag vermiest, auf das ich mich sehr gefreut hatte und das auch nicht nachzuholen ist, weil es ein Firmenausflug gewesen wäre. Und meine Tochter ist auch traurig, weil sie am Wochenende einen Kindergeburtstag verpasst.

Immerhin: uns geht es inzwischen wieder gut.

Gestern allerdings startete Krankentag 2 zunächst sehr holprig mit meinem Anrufversuch in der Kinderarztpraxis. Anruf – Besetzt – Anruf – niemand geht ran – Anruf – Besetzt – Besetzt – Besetzt – Niemand geht ran … Wann gebt ihr „den Telefonterror“ auf? Bei mir war es nach zwei Stunden soweit, dass ich keinen Nerv mehr für dieses Spielchen hatte. Ich kenne zwar schon, dass sich in unserer Praxis Anrufen schwierig gestaltet, das Problem war allerdings, dass wir mit Corona auch nicht spontan vorbeikommen konnten … Letztlich entschieden wir uns für einen Ausflug ins Testzentrum (Ergebnis: positiv) und ich habe für die Krankschreibung per E-Mail mit dem Kinderarzt kommuniziert.

Gestern folgte auf den Besuch im Testzentrum noch das Mittagessen (Nudeln) und dann schliefen wir den restlichen Tag einfach durch.

Heute wurde es kreativer, denn meine Tochter liegt mir schon lange damit in den Ohren, dass sie mir Stricken beibringen will. Das hatte ich ihr vor Monaten schon in einem unachtsamen Moment selbst vorgeschlagen („Ach wie schön, ihr lernt Stricken in der Schule. Dann kannst du mir das ja auch mal beibringen!“). Jetzt war der Moment gekommen.

Auf dem Bild seht ihr das heutige Ergebnis. Es soll ein Slytherin-Schal werden, um den mich Maxi schon beneidet. Gleich nach dem Post hier, geht´s weiter, damit ich Mini zeigen kann, dass ich eben nicht drei Wochen für einen Schal brauche.

Und Pizzaschnecken. Was ist ein Krankenlager ohne richtig viel, richtig leckeres Essen? Ich fühle mich ein bisschen in die erste Zeit der „Coronaferien zurückversetzt“: Und was machst du jetzt den ganzen Tag? – Corona ohne Arbeit. Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass trotz guter Vorbereitung (Corona-Ferien: meine Vorbereitung auf Homeoffice, Homeschooling und Kinderbetreuung) Homeoffice und Kinderbetreuung für mich nicht zusammen funktionieren, auch wenn ich am Tag zuvor noch optimistisch war (Der Sonntag vor den Corona-Ferien oder auch Die Ruhe vor dem Sturm) und der der erste Tag einiger Maßen rund lief: Corona-Ferien Tag 1: Das soll jetzt 5 Wochen so gehen?

Ehrlicher Weise hielt ich in den Coronaferien keine 5 Wochen durch, sondern nur 5 Tage. Und später noch einmal zwei Wochen mit nur 28 Stunden pro Woche Arbeit in der Phase der Kurzarbeit. Wie ging es dir damals? Die Erinnerung an die seltsamen Coronaferien fühlt sich schon weit weg an, inzwischen empfinde ich Corona als fast „normale“ Krankheit, die 5 Tage lang auskuriert wird, und dann geht´s auch schon weiter. Die 14 Tage Isolation im letzten Jahr waren da deutlich schlimmer, insbesondere weil unklar war, ob man mit Kindern mal eine Runde rausgehen durfte oder nicht.

Inzwischen sind die Regelungen nicht mehr so streng. Gegen einen Gesundheitsspaziergang mit Kindern gibt es keinen Einwand, zumal vormittags unter der Woche die Elbwiesen leer sind und man reichlich Abstand halten kann. Der Vormittag draußen an der Elbe wirkte für uns Wunder. Wir genossen die kalte, frische Luft und fühlten uns danach deutlich fitter als die beiden Tage davor.

Derweil staubte Maxi in der Schule ein Lob für ihr Musikplakat ab. Wie bin ich stolz darauf! Es war schließlich auch irgendwie mein Plakat. Bevor ihr fragt: Wir haben zusammen daran gearbeitet, wie mit Sicherheit alle Familien. Und wir haben gemerkt: Gemeinsam haben Maxi und ich sehr gute Einfälle.

„Maljotki“ – Die lieb gewonnene Knabberei kennt Maxi aus der Russisch-AG, die ich in meinem Beitrag zur Blogparade ums Thema Schule erwähnt hatte:[Blogparade] Wieviel FREIHEIT braucht die Schule der Zukunft? JA! Sie liebt die AG. Und gestern folgte direkt das nächste Hobby mit der Schülerzeitung-AG, für die wir uns abends noch gute Fragen für die Schulsozialarbeiter*innen ausgedacht haben. Diese werden demnächst interviewt.

Ich hoffe, euch geht es gut.

Genießt den November und probiert in den dunklen Tagen gern einfach mal etwas Neues aus. Stricken zum Beispiel.

eure

Schriftzug Dresden Mutti

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8 Kommentare zu „Wir sind dann mal wieder in Quarantäne (Part 32 oder so)

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