Wie wir als Familie ohne Auto leben – meine Erfahrungen

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen, dass wir kein Auto haben? Und nie eins besessen haben? Ich denke, in einer Großstadt ist das nichts ungewöhnliches. Mir sind schon viele andere Eltern begegnet, die auch ohne Fahrzeug auskommen.

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Für alle anderen halte ich hier einmal fest, wie wir mit den beiden Töchtern unseren Alltag bestreiten. Versteht es bitte nicht als Aufforderung, es uns gleich zu tun. Jede Familie lebt anders und keiner soll sein Auto abschaffen, denn ich weiß sehr wohl, dass nicht jeder ohne Auto leben kann, weil in einigen Gegenden die Infrastrukturen einfach schlecht sind.

Unsere 3 Gründe, warum wir kein Auto haben

Unsere Gründe für die Autolosigkeit sind schnell aufgezählt:

  1. Ich fahre nicht Auto. Gar nicht. Zwar habe ich vor elf Jahren meinen Führerschein irgendwie bestanden, doch seitdem fahre ich nicht mehr. Selbst als Beifahrer bin ich manchmal ein Angsthase und fühle mich auf meinem Zweirad sehr viel wohler.
  2. Mein Mann hat keinen Führerschein und strebt auch nicht an, diesen irgendwann einmal zu machen.
  3. Wir sind nicht bereit, Geld für ein Auto auszugeben. Ich verstehe die Vorteile eines Autos, aber der Preis für die Freiheit ist mir persönlich zu hoch.
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Typische Probleme ohne Auto + unsere Lösungen

Vielleicht fragt ihr euch, wie wir bestimmte Situationen meistern? Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und möchte euch zeigen, wie wir es schaffen, seit 5 Jahren und 7 Monaten mit Kind(ern) ohne Auto zu überleben.

Problem 1 – Schnell mal zum Kinderarzt

Ihr kennt bestimmt die Situation, in der ihr mit eurem Kind „jetzt sofort“ zum Arzt müsst und dafür keine Stunde zu Fuß / mit dem Fahrrad / per Bus unterwegs sein wollt. Das möchte man einem kranken Kind oder gar Baby nicht zumuten – gerade bei Regen oder Sturm. Und es regnet oder stürmt immer in solchen Situationen.

Lösung: Wir rufen einfach ein Taxi. Ja, das kostet Geld, aber für uns waren das in Bonn bisher immer „nur“ maximal 30 € von zu Hause bis zum Kinderarzt. Das ist eine überschaubare Summe, die selten anfällt. Bei normalen Krankheiten haben wir uns die 15 Minuten in den Bus gesetzt.

In Dresden liegt unser Kinderarzt inzwischen nur 13 Minuten Fußweg entfernt, ebenso wie die Kinder-Notfallpraxis. Hier brauchen wir also nicht einmal das Taxi, sondern laufen schnell mal „rüber“. Ein superkrankes Kind könnten wir auch im Bollerwagen hinziehen.

Problem 2 – In den Urlaub fahren

„Los Kinder, rein ins Auto – Wir fahren jetzt in den Urlaub.“ So einfach ist Verreisen für uns natürlich nicht. Aber Urlaub möchten wir natürlich trotzdem machen oder woanders hin verreisen.

Lösung: Die Bahn.

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Ich habe viel Haarsträubendes, aber auch schon schöne Fahrten mit der Bahn erlebt. Wir planen und buchen unsere Reisen im Voraus – die Kids fahren dabei sogar bis 12 Jahre kostenlos mit. Wenn keine Züge ausfallen, sind die Fahrten sogar entspannter als mit dem Auto. In diesem Jahr fuhren wir zum Beispiel nach Bautzen in die Ferien – das ging sogar mit der Regialbahn.

Bei den Reisezielen sind wir natürlich eingeschränkter: Wir richten uns stets danach, wo wir gut hinkommen können, denn 4mal umsteigen macht auch keinen Spaß mit Kindern. Da wir in einer Großstadt starten, lassen sich andere Städte aber recht gut und schnell ansteuern. Nur bei Dörfern wird es dann eng, wenn die Busse selten oder gar nicht fahren.

Problem 3 – Einkäufe nach Hause buckeln

Wie stemmt man den Einkauf für vier Personen, wenn vor dem Aldi kein Auto parkt, das man beladen könnte? Schwere Wasserkästen, Kartoffeln, Waschpulver… Das soll alles nach Hause, aber wie?

Lösung: Gegen schwere Getränkekästen hilft uns vor allem eins: Sie nicht zu kaufen. Wir haben uns angewöhnt, nur noch Wasser zu trinken und das kommt direkt aus der Leitung. Ich mag gern Sprudel, deshalb haben wir uns einen Sodastream angeschafft.

Außerdem machen wir keinen einmaligen, großen Wocheneinkauf, sondern besuchen die Supermärkte nahezu täglich. Falls doch ein großer Einkauf ansteht, ziehe ich auch schon mal mit dem Bollerwagen los. Die Kids haben dann Spaß daran, sich mit hineinzusetzen und sich ziehen zu lassen.

Einkäufe im Bollerwagen

Problem 4 – Wie kommen wir zur Arbeit, Kita, Freunden usw.?

Vielleicht kennt ihr das Dilemma, dass man sich ständig „auf dem Weg zu irgendwas“ befindet. Von Zuhause zur KiTa, von der KiTa zur Arbeit, von der Arbeit zur KiTa, zum Einkaufen, zu Freunden, zu Spielplatz und so weiter. Wie kann man das ohne Auto hinbekommen?

Lösung: Wir achten sehr auf kurze Wege. Bereits bei der Wohnungssuche habe ich mich daran orientiert, dass wir möglichst zentral wohnen und gut angebunden sind an den öffentlichen Nahverkehr. Mein Arbeitsweg beträgt – von Haustür zu Arbeitstür – 15 Minuten mit dem Fahrrad. Bis zur KiTa brauchen wir zu Fuß auch höchstens 8 Minuten, denn die liegt direkt in unserer Straße.

Die kurzen Wege haben oberste Priorität. Das bedeutet auch, dass wir nicht zum besten Zahnarzt der Stadt fahren, sondern uns mit den Angeboten in unserer Nähe zufriedengeben. Essen gehen wir häufig hier im Stadtteil, obwohl das Angebot etwas mau ist. Außerdem klappern wir eben nicht an einem Tag IKEA, das Sushi-Restaurant, den Spielplatz usw. ab, sondern müssen uns entscheiden, was davon wir machen wollen.

Ohne Auto zu leben schränkt uns auf jeden Fall ein, aber wir wählen dann naheliegendes: Wir können auch in der Nähe von IKEA etwas essen und einen Spielplatz besuchen und andere Aktivitäten werden auf den nächsten Tag verschoben.

Problem 5 – Sperrige Einkäufe transportieren

Als Familie stehen immer wieder größere Anschaffungen an, die nicht in die Handtasche passen: Sei es das Babybett oder der Kinderstuhl, das erste Fahrrad oder ein Schreibtisch. Irgendwas ist immer. Wie bekommt man Sperrgut ohne Auto nach Hause?

Lösung: Zunächst hat man die Chance noch einmal darüber nachzudenken: Brauchen wir diesen Gegenstand wirklich oder wäre es ein unbedachter Spontankauf? Falls die Anschaffung als notwendig eingestuft wird, kann man sich fast alles gegen Lieferkosten einfach zuschicken lassen.

Sogar bei eBay-Kleinanzeigen sind viele Verkäufer bereit, die Sachen vorbeizubringen, wenn man ihnen z. B. 10 € für die Lieferung oben drauf legt. Oder wir fragen Freunde und Bekannte mit Auto, ob sie uns helfen.

Problem 6 – Nachts wieder nach Hause kommen

Immer wieder ein Problem: Man ist auf einer Party und möchte nachts zurück nach Hause kommen. Entweder fährt der Bus nur noch 1x pro Stunde oder gar nicht mehr. Was macht man da?

Lösung: Wenn es wirklich eine Party war, habe ich sowieso Alkohol getrunken und würde nicht mehr Auto fahren. Fahrrad schon (Schande auf mein Haupt). Für mich ist Laufen durchaus auch eine Option – bis zu 60 Minuten mute ich mir nachts schon mal zu. Das tut nach den vielen Bier sogar ganz gut.

Grundsätzlich behalte ich aber den Fahrplan des Busses im Blick und gehe um 1 Uhr los, sollte um diese Zeit der letzte Bus fahren. Eine schöne Lösung ist auch, bei anderen zu übernachten. Ich jedenfalls liebe das. Oder man gönnt sich eine Taxifahrt.

Welchen Vorteil habe ich ohne Auto?

Man kann wunderschöne Fußwege genießen 😉
… oder querfeldein laufen.

Der Vorteil liegt meiner Meinung nach auf der Hand: die Kosten. Ich hatte es bereits geschrieben, dass mir ein Auto zu teuer ist. Da wäre zum einen die Anschaffung, die bei einem Gebrauchtwagen zwischen 100 – 10.000 € liegt. Mit 3.000 € kann man für einen vernünftiges Auto schon rechnen, würde ich meinen.

Auf diese Auto-Kosten verzichten wir ebenfalls:

  • Kraftstoff
  • Parkgebühren
  • Wagenwäsche
  • Hauptuntersuchung
  • Betriebsflüssigkeiten wie Motoröl
  • Kfz-Steuer
  • Versicherung
  • Werkstattkosten
  • evtl. Garagen- oder Stellplatzmiete
  • Sonderzubehör (Navi, Winterreifen, Fahrradhalterung usw.)
  • Vielleicht Strafzettel

Dem gegenüber stelle ich unsere Monatskarte der öffentlichen Verkehrsmittel (etwa 60 € / Monat) und Kosten für längere Bus- oder Bahnfahrten (z. B. einmalig 200 € für eine weitere Deutschlandreise zu viert). Plus Reparaturen am Fahrrad: im Jahr 2018 waren das 130 €.

Werden wir in Zukunft ein Auto haben?

In 12 Jahren wird Maxi wahrscheinlich ihren Führerschein machen und im Jahr darauf Purzelchen. Dann können die beiden uns rumfahren, darauf freuen sie sich schon. Bis dahin werden wir wahrscheinlich weiterhin ohne Auto in der City unterwegs sein – zu Fuß, per Fahrrad, Bus, Straßenbahn oder auch Taxi.

Es sei denn, mein Mann macht seinen Führersein; mich erlebt ihr eher nicht mehr hinterm Lenkrad (Seid froh drum!). Autos haben viele Vorteile, aber man kann auch ohne Wagen in einer Großstadt zurecht kommen und dabei eben auch Geld sparen.

7 Kommentare zu „Wie wir als Familie ohne Auto leben – meine Erfahrungen

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  1. Hallo,

    ich finde das toll! Und vor allem: Man spart wirklich enorm viel Geld ein!
    Wir könnten gar nicht ohne Auto leben. Wir wohnen sehr ländlich und wären ohne unsere beiden Autos komplett aufgeschmissen. Aber ich finde es toll, wie ihr das macht 🙂

    Liebe Grüße,
    Lisa

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  2. Schöner Artikel zu diesem Thema.
    Ich bin als Kind/Jugendliche quasi „autofrei“ aufgewachsen, bis ich 18 war und selbst den Führerschein gemacht habe, da beide Elternteile nie einen Führerschein besessen haben und wir somit nie ein Auto hatten.
    Wie du schreibst, wenn man in einer Stadt/Großstadt wohnt geht das auch ohne Auto ganz gut, da man vieles in nächster Nähe und somit Laufweite hat bzw. ein sehr gutes Netz an Öfis nutzen kann.

    Unser Kinderarzt war in Laufweite zu erreichen. Notfälle gab es zum Glück nie, soweit ich mich zurück erinnere bzw. dann wäre auch ein Taxi zur Notaufnahme oder der Notruf im worst case gerufen worden.
    Mein Vater hat meine Mutter damals mit einem Taxi ins Krankenhaus gebracht, als sie in den Wehen lag, das ging problemlos 😉

    In den Urlaub sind wir meist geflogen oder auch mit dem Zug gefahren. Das war recht streßfrei und hat immer viel Spaß gemacht. Ich habe diese langen Autourlaubsfahrten erst jetzt in meinem „Erwachsenenleben“ kennen, aber nie wirklich lieben gelernt.
    Klar, man ist etwas flexibler und kann viel mehr Sachen mitnehmen, aber eigentlich hat mir damals nie etwas gefehlt, was wir mit dem Zug oder dem Flugzeug hätten nicht transportieren können. Man reduziert sich dann vielleicht etwas von seinem Gepäck her entsprechend, aber daran sieht man erst wie viel man „wirklich braucht“ im Urlaub 😉
    Erreichen lässt sich auch im Ausland vieles mit Flugzeug/Bahn oder Bus. Natürlich sind wir aber nie in den „entlegensten Winkel der Anden“ in den Urlaub gefahren, das wäre wohl aber auch mit einem eigenen Auto recht mühselig zu bewerkstelligen 😉

    Unser Supermarkt war ebenfalls ums Eck und wir haben es genauso gemacht wie ihr, täglich kleine Mengen nach Hause gebracht anstatt DEN großen Wocheneinkauf zu tätigen. Macht meine Mutter übrigens immer noch so, sie hat weiterhin kein Auto 😉
    Größere Anschaffungen wie Möbel etc. wurden dann meist bestellt und mit der Spedition angeliefert. Getränke haben wir beim Getränkehandel ums Eck gekauft und mit dem Einkaufswagen heimbringen können (waren nur 100m zum Glück), als dieser dann leider umzog, haben wir uns diese auch liefern lassen.

    Ich erinnere mich auch noch gut an den dicken Quellekatalog – das Amazon der 80/90er Jahre – auch hier wurde des öfteren mal etwas bestellt. Es ging also auch ohne Internet und Auto ganz gut zu meistern, unvorstellbar im voll digitalisierten und vernetzten Zeitalter der Moderne 🙂
    Dennoch muss ich sagen, war die lokale Infrastruktur damals „gefühlt“ besser ausgebaut, weil es wohl auch viel mehr Leute gab die kein Auto besessen haben. Es gab im Umkreis von 500m (bin in einem Stadtteil einer Großstadt aufgewachsen) eigentlich alles fürs tägliche Leben: Bäcker, Metzger, Schuster, Drogeriemarkt, Getränkehändler, Apotheke, Arzt, Kindergarten, Schule, Post, Bank, Friseur, Eisdiele, Restaurant, Schreibwarenhandel, Spielzeugladen, Elektroladen, Handwerksbetriebe etc. U-Bahn und S-Bahn, mit „gefühlt“ weit weniger Ausfällen/Störungen.
    Ich glaube selbst auf dem Land sah es damals noch etwas „besser“ diesbezüglich aus, heutzutage auf dem Land zu leben und kein Auto zu besitzen ist denke ich um einiges schwieriger zu managen.
    Das klingt jetzt irgendwie nach: „Früher war alles besser“ :))). Nein war es sicher nicht, nur anders halt oder auf die Bedürfnisse der Leute ausgerichtet…

    Die Einrichtungen des öffentlichen Lebens lagen auch bei uns damals alle sehr nah. In den Kindergarten und die Grundschule konnte ich zu Fuß gehen und zum Gymnasium dann später mit der U-Bahn fahren.
    Ich fand das als Kind richtig toll, schon in frühen Jahren viele Freiheitsgrade genießen zu können, gerade oder weil wir kein Auto hatten und die Eltern nicht ständig „Taxi spielen“ konnten.
    Wenn ich ausgehen wollte, als ich größer war, ging das in der Großstadt ziemlich problemlos mit den Öfis oder halt mit dem Taxi zurück oder mit Freunden oder halt auch mal nicht, aber auch daran zerbricht man nicht…

    Die Arbeitsplätze meiner Eltern waren damals ebenfalls gut von uns aus mit der U-Bahn zu erreichen, bzw. mein Vater konnte sogar zum Arbeitsplatz laufen.
    Natürlich ist vieles etwas „schneller und einfacher“ zu bewerkstelligen, wenn man ein Auto vor der Türe stehen hat und natürlich ist man manchmal auch froh, wenn Freunde sagen komm ich nehme dein Kind auf diesen Reiterhof mit, der etwas abgelegen liegt und auf dem die Kinder dann ihre Reitstunden nehmen können, oder man gaaaanz spontan mal ins Auto springen und etwas unternehmen kann, aber alles in allem habe ich in diesen 18 Jahren autofreies Leben nichts wirklich vermisst.

    Dein Artikel war ein schöner Denkanstoß für mich. Wir haben selbst vor einigen Jahren von zwei Autos auf ein großes Familienauto reduziert als unsere Kinder auf die Welt kamen, viele Freunde und Bekannte fanden das „interessant“, weil die meisten dann eher ihren Fuhrpark aufstocken, wenn Kinder kommen.

    Wenn ich mal ganz genau überlege, in meiner Vergangenheit ging es ohne Auto auch relativ problemlos und so gaaaanz dringend brauchen wir das eine eigene Auto auch nicht wirklich, da wir vermutlich fast alles ohne „eigenes“ Auto managen könnten wenn wir wollten oder ggf. dann Carsharing Angebote für uns nutzen könnten, wir sehen es aber doch als Stück „Luxus“ an, das einem manchmal die ein oder andere spontane Freiheit gibt…

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    1. Vielen Dank für deinen langen Kommentar – Das ist ja fast schon ein eigener und wirklich interessant zu lesender Artikel geworden, an den ich mal anknüpfen muss… Ich selbst bin in einem Dorf aufgewachsen, das direkt an einer kleinen Stadt lag. Hier gab es auch alles. Meine Schwester wohnt noch da und berichtet mir immer, welches Geschäft jetzt wieder schließen wird. Bis Ende des Jahres macht die kleine Bowlingbahn zu, in der man auch mal was trinken gehen konnte und auch der Spielzeugladen. Braucht denn niemand mehr Spielzeug? Wie kann es sein, dass der einzige Spielzeugladen in der Stadt dicht machen muss? Wahrscheinlich liegt die Antwort zwischen „Wir bestellen lieber im Internet“ und „Wir fahren lieber mit dem Auto nach Dresden shoppen, da gibt es viele größere Geschäfte“. Die zunehmende Mobilität fördert leider nicht den Einzelhandel, sondern ermöglicht es den Menschen, zu den großen Einkaufszentren zu fahren. Die kleinen Lädchen haben natürlich weniger Auswahl.

      Ich bin übrigens auch mit dem Taxi ins Krankenhaus gefahren, als die Geburt begann. ^^

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      1. Ja, absolut, es findet ein Strukturwandel statt…
        Der kleine Spielzeugladen im Ort war ein Highlight meiner Kindheit. Ich erinnere mich noch wie die Nasen am Schaufenster platt gedrückt wurden und fast alles Taschengeld gespart wurde, um sich als Kind mal selbst außerhalb von Geburtstag und Weihnachten einen „Wunsch“ erfüllen zu können. 😁

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